Meine Motivation und meine Expertise

Meine Motivation: warum ich Bürgermeister werden möchte

Groß-Bieberau ist seit 15 Jahren mein Zuhause, ich bin hier verwurzelt. Ich kenne die Straßen, die Vereine, die Gespräche im Ort – und ich nicht zuletzt aufgrund meiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Stadtrat weiß ich, was die Menschen in Groß-Bieberau und den Ortsteilen bewegt.

Viele davon wünschen sich mehr Nähe, mehr Dialog und das Gefühl, gehört zu werden. Unsere Stadt ist mehr als Verwaltung, Haushaltszahlen und Aktenordner. Sie lebt von den Menschen, die hier wohnen, arbeiten, sich engagieren und Verantwortung übernehmen – in Vereinen, im Ehrenamt, in Familien und Betrieben.

Für alle diese Menschen möchte ich ein Bürgermeister sein, den man ansprechen kann. Einer, der erklärt, warum Dinge entschieden werden – und der bereit ist, seine Meinung zu überprüfen. Ob es um Kinderbetreuung, bezahlbaren Wohnraum, das lokale Gewerbe oder große Zukunftsfragen wie Klimaschutz und die Umgehungsstraße B38 geht: mir ist wichtig, dass wir diese Themen gemeinsam angehen.

Ich möchte, dass sich Familien gut aufgehoben fühlen, dass Vereine Wertschätzung erfahren, dass die Stadt Groß-Bieberau ein verlässlicher Partner für das örtliche Gewerbe ist und dass Bürgerinnen und Bürger künftig stärker in die Gestaltung unseres Heimatortes einbezogen werden.

In den vergangenen Jahren als ehrenamtlicher Stadtrat habe ich viel gelernt. Ich kenne die Abläufe im Rathaus, die Herausforderungen vor Ort und die Themen, die unsere Stadt und die Menschen bewegen. Ich habe erlebt, dass Politik Vertrauen braucht. Vertrauen entsteht nicht im Rathaus, sondern im Gespräch, im Zuhören, im Erklären und im Ernstnehmen der Menschen. 

 

Mit Erfahrung unsere Stadt gestalten

Was mich von meinen Mitbewerbern grundlegend unterscheidet: ich kann Verwaltung - und ich kenne zudem die Abläufe in der Stadtverwaltung vor Ort als Stadtrat.

Ich arbeite derzeit als Technischer Amtsrat beim Amt für Bodenmanagement Heppenheim und bin aufgrund meiner Tätigkeit mit den planungsrechtlichen Möglichkeiten einer Kommune bestens vertraut – und dieses Fachwissen ist der Schlüssel, um die Infrastruktur unserer Stadt klug und nachhaltig weiter zu entwickeln.

Seit vier Jahren steuere ich außerdem als ehrenamtlicher Stadtrat für die FWG die Belange unserer Stadt als Mitglied des Magistrats aktiv mit. In dieser Zeit habe ich Verantwortung übernommen, Entscheidungen mit vorbereitet und die Entwicklung unserer Stadt konstruktiv begleitet.

Durch die enge und immer vertrauensvolle Zusammenarbeit mit meinen Magistratskolleginnen und -kollegen sowie der Stadtverwaltung konnte ich zahlreiche wertvolle Einblicke in die kommunalen Abläufe gewinnen. Dabei habe ich gelernt, wie vielfältig und anspruchsvoll die Aufgaben einer Stadtverwaltung sind und wie wichtig sachliche, transparente und bürgernahe Entscheidungen für das tägliche Leben der Bürgerinnen und Bürger sind. Diese Zeit hat meinen Blick für die Bedürfnisse unserer Stadt geschärft und mich in meinem Wunsch bestärkt, mich weiterhin mit Engagement, Verantwortungsbewusstsein und einem offenen Ohr für die Anliegen der Menschen einzusetzen.

Ich bin fest entschlossen, meine beruflichen und ehrenamtlichen Erfahrungen nun anzuwenden, um Bürgermeister für die Stadt Groß-Bieberau zu werden. Mit Herz, Respekt und dem festen Willen, für unsere Stadt da zu sein – jeden Tag. Unsere Stadt hat viel Potenzial – lassen Sie es uns gemeinsam mit Ihnen und der FWG, die aktuell die stärkste Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung stellt, nutzen.

 

Meine Themen und Ziele

Die Ortsumgehung B 38 - mehr als nur eine Straße  

Die Ortsumgehung B 38 bleibt ein Schlüsselprojekt für Groß-Bieberau. Zwar sind die ersten Weichen gestellt, doch bis zum Bau dieser für die Bürgerinnen und Bürger bedeutenden Entlastungsstraße sind noch viele Schritte erforderlich.

Hierbei haben für mich folgende drei Punkte höchste Priorität:

  1. Die Begleitung des Planfeststellungsverfahrens wird für mich ein zentrales Anliegen sein. Durch vorausschauende Planung möchte ich sicherstellen, dass die B38-Umgehung harmonisch mit der sinnvollen Weiterentwicklung unserer Stadt zusammenpasst – unter Berücksichtigung von Landwirtschaft und Gewerbe.
  2. Die Anbindung der MHI ist ein zwingender Bestandteil dieser Ortsumgehung. Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Planung der Anbindung so schnell wie möglich angestoßen wird. Nur so können wir sicherstellen, dass sie beim Planfeststellungsverfahren der Ortsumgehung B 38 berücksichtigt wird.
  3. Bei der Planung einer Ortsumgehung ist die Neuordnung der Eigentumsverhältnisse ein wichtiger Schritt, der meist über ein Flurbereinigungsverfahren erfolgt. Dabei möchte ich Eigentümer und Landwirte kompetent begleiten und als verlässlicher Vermittler unterstützen.

 

Für bezahlbaren Wohnraum und nachhaltige Konzepte 

Groß-Bieberau soll mitsamt seinen Ortsteilen für die Menschen eine attraktive Heimat sein. Dafür ist es unter anderem nötig, die Grundlagen für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum zu legen. Ich möchte daher in den nächsten Jahren ein kleines Neubaugebiet entwickeln. Dieses soll vor allem jungen Familien die Möglichkeit schaffen, in Groß-Bieberau wohnen zu können.

Auch die Möglichkeit von Tiny Häusern oder anderen innovativen Wohnformen möchte ich prüfen. Speziell Tiny Häuser bieten bezahlbaren, nachhaltigen Wohnraum, sparen Fläche und Energie und ermöglichen ein selbstbestimmtes, flexibles Leben.

Ich werde mich dafür einsetzen, dass das Schaffen neuen Wohnraums die Aspekte der Nachhaltigkeit für heutige und kommende Generationen erfüllt: ressourcenschonendes Bauen, eine effiziente Nutzung der vorhandenen Flächen und eine Berücksichtigung der Belange des Klima- und Umweltschutzes.

 

Ein lebenswerter Ort für Familien 

Als Vater zweier Kinder ist es mir besonders wichtig, dass unsere Kinder und Enkelkinder mit Groß-Bieberau einen lebenswerten Ort zum Heranwachsen haben. Hierbei liegen mir folgende Punkte besonders am Herzen:

  • Kinderbetreuung ist eine wichtige Aufgabe für Familien, Erzieherinnen und Erzieher sowie die gesamte Gesellschaft. Als Vater kenne ich den Wert der Kindergartenzeit für Kinder und die Bedeutung verlässlicher Betreuung für Eltern. Ich verspreche, als Bürgermeister alles dafür zu tun, gemeinsam mit Elternbeiräten, Eltern und KiTa-Teams eine qualitativ hochwertige und verlässliche Betreuung zu gewährleisten.
  • Ich werde unsere Jugendvertretung weiterhin tatkräftig unterstützen, damit die Wünsche und Anliegen unserer jungen Mitbürgerinnen und Mitbürger Gehör finden. Dabei ist es mir wichtig, die Ideen, Projekte und Initiativen der Jugend aktiv zu begleiten, ihre Mitbestimmung zu stärken und sicherzustellen, dass ihre Anregungen und Bedürfnisse bei der Gestaltung unserer Stadt eine feste Rolle spielen.
  • Ich möchte die Kooperation der Stadt Groß-Bieberau mit der Haslochbergschule und der Albert-Einstein-Schule ausbauen, denn die politische Bildung junger Menschen ist für unsere Demokratie von großer Bedeutung.

 

Finanzen sichern, um die Zukunft zu gestalten 

Der Haushaltsplan 2026 ist beschlossen und es ist klar, dass die finanzielle Lage Groß-Bieberau vor besondere Herausforderungen stellt. Groß-Bieberau finanziert seine Aufgaben (grob zusammengefasst) durch Anteile an der Einkommens- und Umsatzsteuer und durch eigene Steuern sowie Gebühren und Beiträge.

Darüber hinaus gibt es jedoch zusätzliche Möglichkeiten, die ich angehen möchte, um die städtischen Einnahmen zu erhöhen:

  • Der Ausbau erneuerbarer Energien, etwa durch Solarparks oder die Nutzung städtischer Liegenschaften für erneuerbare Energien, bietet die Chance, die Einnahmen der Stadt Groß-Bieberau nachhaltig zu steigern – sei es durch Pachteinnahmen oder zusätzliche Gewerbesteuereinnahmen. Gleichzeitig leistet die Stadt damit einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz und zur nachhaltigen Energieversorgung, was Groß-Bieberau zukunftsfähig und wirtschaftlich attraktiv macht.
  • Aufträge der Stadt Groß-Bieberau sollen unter besonderer Berücksichtigung von Nachhaltigkeit und regionaler Wertschöpfung möglichst an Gewerbetreibende vor Ort vergeben werden. Darüber hinaus setze ich mich dafür ein, die bestehenden Gewerbetreibenden zu unterstützen und die Stadt für neue Betriebe attraktiv zu machen. Dabei biete ich meine volle Unterstützung an, um die Ansiedlung neuer Gewerbe aktiv zu fördern.
  • Die Überwachung des ruhenden und fließenden Verkehrs muss dringend ausgeweitet werden. Eine konsequente Kontrolle sorgt nicht nur für mehr Sicherheit und Ordnung auf unseren Straßen, sondern trägt auch dazu bei, Einnahmen für die Stadt zu generieren, die wiederum direkt für das Gemeinwohl eingesetzt werden können.

Gleichzeitig gilt es aber, auch die Kosten im Blick zu behalten. Dabei verfolge ich den folgenden Ansatz, um die Ausgaben der Stadt Groß-Bieberau zu reduzieren:

  • Mit dem Aufbau einer städtischen Liegenschaftsdatenbank möchte ich dafür sorgen, dass alle kommunalen Liegenschaften systematisch erfasst und transparent verwaltet werden. So können bestehende Sanierungsbedarfe frühzeitig erkannt und priorisiert angegangen werden.
  • Statt ausschließlich teure externe Berater zu beauftragen, möchte ich das Engagement unserer Bürgerinnen und Bürger stärken und sie ermutigen, ihre vielfältigen Kompetenzen und Ideen zum Wohle der Stadt einzubringen.

 

Hin zu Digitalisierung und Barrierefreiheit im Rathaus 

Barrierefreiheit ist eine Frage der Gerechtigkeit und beginnt im Kopf. Ich werde unsere städtischen Verwaltungsabläufe und Einrichtungen systematisch auf Barrierefreiheit prüfen lassen und die notwendigen Mittel im nächsten Haushaltsjahr 2027 einplanen. Ich werde meine Erfahrung aus der digitalen Landesverwaltung einbringen, um die Verwaltungsprozesse in unserer Stadt kritisch zu prüfen und effizienter zu gestalten – zum Nutzen aller Bürgerinnen und Bürger, denn wenn Abläufe für die Bürger vereinfacht und digitalisiert werden, spart dies nicht nur Zeit für alle Beteiligten, sondern übrigens auch mittelfristig Geld für die Stadt.

 

Für Gewerbe, das unsere Stadt trägt

Ich setze mich dafür ein, unsere Stadt für die bestehenden Gewerbetreibenden attraktiv zu gestalten und sie aktiv zu unterstützen. Nach vielen Jahren des Nebeneinanders ist es höchste Zeit, wieder eine vertrauensvolle Partnerschaft zwischen Stadt und Gewerbe aufzubauen. Dazu gehört ein fester Ansprechpartner im Rathaus, der sich zuverlässig um die Anliegen unserer Unternehmen kümmert. Gleichzeitig möchte ich Groß-Bieberau als Standort für neue Betriebe stärken, damit unsere Stadt wirtschaftlich wächst, Arbeitsplätze sichert und lebendig bleibt. Wo möglich, sollen städtische Aufträge regional vergeben werden, um das Gewerbe vor Ort weiter zu stärken.

 

Unsere Ortsteile Rodau und Hippelsbach: eine Herzenssache

Rodau und Hippelsbach sind zentrale Bestandteile unserer Stadt und der dort vorgelebte Zusammenhalt und die Ortsgemeinschaft sind beispielhaft. Es ist mir viel daran gelegen, gemeinsam mit den dort lebenden Menschen, u.a. vertreten durch den Ortsbeirat Rodau, dafür zu sorgen, dass dies auch weiter so bleibt. Ich werde beiden Ortsteilen einen direkten Dialog in Form von regelmäßigen Bürgerforen anbieten, um Anregungen zu kommunizieren und die Umsetzung der für die Ortsteile wichtiger Projekte, wie z.B. die Friedhofsgestaltung in Rodau, gemeinsam voranzutreiben.

 

Groß-Bieberau wird bürgernahe Kommune mit einem starken Ehrenamt

Unsere Gemeinschaft lebt vom Engagement der vielen Personen, die sich ehrenamtlich enagieren. Einen besonderen Platz nehmen hier die Menschen ein, die für uns da sind, wenn es darauf ankommt: die Freiwilligen bei Feuerwehr und Rettungsdiensten. Diesen Menschen gebührt mein tiefster Respekt und meine aufrichtige Dankbarkeit. Wichtig ist in diesem Zusammenhang eine zeitgemäße technische Ausstattung insbesondere bei der Feuerwehr. Deren Gewährleistung wird für mich als Bürgermeister einen besonderen Stellenwert haben.

In einem kleinen Ort wie Groß-Bieberau und seinen Ortsteilen sind Zugehörigkeit, ein Wir-Gefühl und emotionale Verbundenheit die Grundvoraussetzung dafür, sich Zuhause zu fühlen. Ich möchte mich gerne in den kommenden Jahren mit höchster Priorität dafür einsetzen, das Bürgerengagement und die Identifikation mit Groß-Bieberau zu stärken, denn Bürgerengagement schließt Lücken dort, wo die Verwaltung wenig Ressourcen zur Verfügung hat und hilft, die lokale Identität zu stärken. Die Bürger wissen selbst meist am besten, was gebraucht wird.

Außerdem ist eine regelmäßige Kommunikation aus dem Rathaus außerordentlich wichtig, um alle Bürger mitzunehmen, ihre Rückmeldung zu erhalten und sie in Entscheidungen einzubinden. Hierzu habe ich bereits viele Ideen, die ich nicht erwarten kann, umzusetzen.

Als Bürgermeister möchte ich dafür sorgen, dass unsere gewachsenen Traditionen lebendig bleiben. Feste, Bräuche und das Engagement unserer Vereine stiften Identität, Zusammenhalt und Heimatgefühl – sie verbinden Generationen und machen unsere Gemeinde einzigartig. Diese Traditionen sind kein Blick zurück, sondern ein starkes Fundament für die Zukunft. Ich setze mich dafür ein, dass sie wertgeschätzt, unterstützt und behutsam weiterentwickelt werden, damit sie auch für kommende Generationen ein selbstverständlicher Teil unseres gemeinsamen Lebens bleiben. Mir ist daher die Unterstützung unserer Vereine sehr wichtig und ich möchte diese gerne im Rahmen der Möglichkeiten weiter fördern.

Auf eins können Sie sich verlassen, sollte ich Bürgermeister werden: Sie können mich immer direkt im Ort, im Rathaus oder über die verschiedenen Online-Kanäle ansprechen.