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Anfrage zur Verfahrensweise des Zustandekommens des Magistratsbeschlusses war gerechtfertigt!


Antwort von Herrn Glott

Sehr geehrter Herr Gaydoul,

bezugnehmend auf Ihr Schreiben vom 12.02.07 kann ich Ihnen nach Rücksprache mit Bürgermeister

W. Seubert und Frau E. Reim und nach in Augenscheinnahme der Redebeiträge des Bürgermeisters

vom 29.01.07 folgendes mitteilen:

Ber Bürgermeister führte aus, dass die Kommunalaufsicht ebenfalls fragte, warum dieses Thema auf die Tagesordnung der Stadtverordnetenversammlung genommen worden sei, da es sich eigentlich um eine interne Magistratsangelegenheit handele.

(Anmerkung der FWG: nicht das Thema an sich, sondern nur die Verfahrensweise wurde von der FWG hinterfragt. Hier darf man sich fragen, wie die Frage an die Kommunalaufsicht formuliert war, das diese solche Aussagen trifft)

Der Bürgermeister bestand damals darauf diesen Tagesordnungspunkt auf der Tagesordnung zu belassen: "Wenn eine Fraktion schon Informationen hätte, dann könnten diese auch die anderen Fraktionen und damit die Öffentlichkeit erfahren".

(Anmerkung der FWG: die Öffentlichkeit wird erst noch erfahren, wer eigentlich verwerflich gehandelt hat und was an dieser Angelegenheit so schmutzig ist. In der Sitzung jedenfalls wurde von Seiten des Bürgermeisters versucht den schwarzen Peter von sich zu schieben. Er hat somit billigend in Kauf genommen, dass andere in Mißkredit gebracht wurden, wie es auch das ECHO in seinem Kommentar vom 02. Februar mehr als deutlich herausstreicht!)


Zu dem sei hier keine böse Absicht oder eine Bevorteilung Ziel des Beschlusses festzustellen, sondern dass es sich vielmehr um eine formale Beschlussfassung handele, die aufgrund der Beanstandung, korrekt wiederholt wurde.

(Anmerkung der FWG: hätte Bürgermeister Seubert in der Sitzung oder besser noch vor der Sitzung den gemachten Fehler eingeräumt und genau das, was in diesem letzten Satz geschrieben steht in der Sitzung herausgestrichen, wäre die Angelegenheit erledigt gewesen. So aber wird der Bürger am Schluss mehr erfahren, als es manchem lieb sein kann, denn es darf nach den bisher vorliegenden Informationen ,auch von Seiten der Kommunalaufsicht, sehr wohl gefragt werden, ob nicht doch böse Absicht dahinter steckte!)


Mit freundlichen Grüßen

Erich Glott

Stadtverordnetenvorsteher

Mit 66 ist noch lang noch nicht Schluss ...


Was bewegt uns mit dem Thema Senioren so weit in die Zukunft zu blicken? Die FWG wird in ihren Anträgen, Projekten und Ideen stärker die zu erwartenden Herausforderungen der Zukunft berücksichtigen, Herausforderungen wie den demographischen Wandel, den Zuwanderungsdruck aus Ländern der dritten Welt, die Verknappung der Energien, die Erwärmung der Atmosphäre und die wirtschaftliche Globalisierung. Mit dem demographischen Wandel wird sich die Welt des "Älter werdens" nochmals deutlich verändern. Wir möchten die Zukunft, auch für Senioren, mitgestalten und nicht von dem was kommt überrollt werden. Diesem Thema stellen wir uns, alt und jung, in den nächsten Monaten.

Zu Beginn des Arbeitskreises wurde kurz über die FWG-Klausur und aktuelle Anträge berichtet. Im Anschluss die Senioren befragt mit welchen Zielsetzungen sie in ihren Lebensabschnitt "Rentner" gestartet sind und ob sie die Ziele verwirklicht haben? Nun, die meisten Ziele wurden tatsächlich umgesetzt.

Welchen Aktivitäten gehen unsere Senioren nach:

- Zeit für die Familie haben.

- Weiterbildung durch ein Seniorenstudium.

- Gründen einer Radlergruppe.

- Engagement in einer Stiftung für einen Querschnittsgelähmten.

- Lesen

- Hausaufgaben mit den Enkeln machen

- Mehrere Fremdsprachen erlernen

- Sportlich betätigen

- Früh aus dem Bett gehen

- Wandern in Südtirol (die Gelenke spielen aber nicht mehr so mit)

- Gartenarbeit

- Echo lesen

- in Ruhe Kaffee trinken

Insgesamt beeindruckend, in Details sogar sehr beeindruckend! Diese Liste erinnert an das Lied "Mit 66 Jahren" von Udo Jürgens.

Welche Einrichtungen für Senioren braucht Groß-Bieberau war die nächste Frage! Welche Konzepte gibt es und woher erhalten wir Informationen? Die Liste wurde sehr lange, sodass uns auch für den nächsten Kreis die Arbeit nicht aus geht.

Sollten Sie als Leser Interesse an einer Mitarbeit gefunden haben, wenden Sie sich bitte an Uwe Hartmann, Tel.: 85716 oder Klaus Hesse, Tel.: 83599.

Zum Schluss:

Eine jüngere Teilnehmerin brachte die bitte vor wir sollten eine Tagesverlängerung von 24 auf 26 Stunden beantragen. So weit nach oben reicht unser Arm nicht, aber wir werden unser möglichstes versuchen!

FWG lehnt die Haushaltssatzung ab.


Unter diesem Gesichtspunkt lässt sich zunächst durch Vergleich der entsprechenden Positionen der Haushalte 2006 und 2007 bei gemeinsamer Betrachtung von Verwaltungs- und Vermögenshaushalt feststellen, dass nur in zwei Einzelplänen mehr Geld als im Vorjahr ausgegeben werden soll: In der "Allgemeinen Verwaltung" und in den Kindergärten, beides in erster Linie bedingt durch eine Aufstockung des Personals.
Zur allgemeinen Verwaltung: Hier wird der Eindruck vermittelt, als sei die Einführung der doppelten Buchführung die größte Herausforderung überhaupt, der sich Groß-Bieberau stellen muss. Dies ist im Grundsatz ein falsches Signal. Es ist eine Aufgabe, von welcher schon seit Jahren bekannt ist, dass diese ansteht. Sicher muss dazu Geld in die Hand genommen werden, jedoch nach unserer Meinung im Rahmen eines einmaligen Projektes. Mit qualifiziertem und motiviertem Personal in der Verwaltung, wovon die FWG gerne ausgeht, wäre diese Umstellung auf die Doppik durch Schulungen, Umstrukturierungen und durchaus auch zeitlich befristete Mehrbelastungen zu schultern gewesen, ohne der Kämmerin alleine die ganze Last aufzubürden. Eine auf drei Jahre angelegte Doppelbesetzung der Stelle "Haushalt/Finanzwesen" halten wir jedoch nicht für angemessen.
Zu den Kindergärten: Wir begrüßen die Tatsache, dass auf Antrag der FWG vom 4.9. hin nun ein Arbeitskreis installiert worden ist, der Vertreter der Stadt, der ev. Kirchengemeinde und aller Kindergärten an einen Tisch bringt. Dass diesem Arbeitskreis laut Information des Bürgermeisters 13 Mitglieder angehören, stellt für die FWG ein gutes Omen dar, obwohl in anderem Zusammenhang ein Arbeitskreis solcher Größe von der SPD als überbürokratisches Monster bezeichnet wurde. Dieses Team hat inzwischen schon einen vielversprechenden Entwurf für ein Konzept aller Kindergärten entwickelt, welches wohl grundlegende Veränderungen mit sich bringen wird, insbesondere im Bereich "Hortbetreuung". Im "Blättchen" vom 9.12. ist dazu unter "Mitteilungen aus dem Rathaus" zu lesen, dass "diese Optimierung zwangsläufig auch personelle Konsequenzen auslösen wird". Daher ist für uns die Aufstockung der Personalkosten im städt. Kindergarten und damit verbunden die Erhöhung des Stellenplanes zum jetzigen Zeitpunkt nicht akzeptabel.
Die FWG begrüßt darüber hinaus die Empfehlung des Magistrates, dem Bambini-Programm beizutreten. Anstoß hierzu war wiederum ein FWG-Antrag aus der Stadtverordnetenversammlung vom 4.9. Die zu erwartenden Zuschüsse und deren Verwendung sind im Haushalt jedoch nicht vollständig ausgewiesen.
Im Zusammenhang Kindergarten (nämlich Maxi&Moritz) stehen auch die von uns beantragten Sperrvermerke zur Investition ins Gebäude "Holzhaus Schaubacher Berg" sowie auch zur geplanten Veräußerung der Immobilie in der Lagerhausstraße. Wir können hier nicht zustimmen, solange noch zu viele Fragen offen sind und kein Gesamtkonzept erstellt ist.
Anstatt auf diese Art und Weise die Verwaltung weiter aufzustocken, hätten wir von der FWG lieber gesehen, dass in die Zukunft investiert wird. Nachfolgend einige Beispiele:
In jüngster Vergangenheit wurde die Diskussion zur Umgehung B38 Groß-Bieberau durch einen Vorstoß von CDU und SPD wieder entfacht, den auch die FWG mitträgt. Unser Zusatzantrag, weiterhin eine ortsferne Variante zu favorisieren, wurde von der Koalition abgelehnt. Vorgestern war im ECHO eine sehr anschauliche Grafik zu sehen, die den Wahnsinn einer ortsnahen Streckenführung überdeutlich vor Augen führt. Leider ist in der entsprechenden Haushaltsstelle "Planungsalternative Umgehungsstraße" kein Betrag für entsprechende unterstützende Untersuchungen einer ortsfernen Trasse eingestellt.
Thema Seniorenbetreuung: Trotz Parlamentsbeschluss vom 9.10. wurde bislang noch nicht in einer Sitzung der Ausschüsse H&F und JSSK über die Situation der "Senio" berichtet, ebenso wurde dem Auftrag des Parlamentes, zu Beginn jeder Stadtverordnetenversammlung über die Gersprenz gGmbH Bericht zu erstatten, bislang nicht entsprochen!
Am 15.11. präsentierte der neue Geschäftsführer Herr Keiber auf Antrag der FWG in sehr fundierter Weise sein Sanierungskonzept für die "Gersprenz". Obwohl diese Veranstaltung sicher sehr hilfreich für alle Teilnehmer gewesen war, konnte auch dieser Profi keine Garantie für eine wirtschaftliche Gesundung geben. Und erst heute wieder wird im ECHO über weitere Verluste der "Gersprenz" berichtet. Alternative Konzepte für die Seniorenbetreuung in Groß-Bieberau  unter Einbeziehung der Senio/Gersprenz und insbesondere für den Fall deren endgültigen Scheiterns sind bislang Fehlanzeige.
Die Ablehnung eines Arbeitskreises "demografischer Wandel in Groß-Bieberau" durch die Koalition belegt deren Fähigkeit, weiter als ein Jahr im Voraus zu denken oder sogar Visionen zu entwickeln. Oder ist es etwa Unwille deswegen, weil sinnvolle Vorschläge nicht aus den eigenen Reihen, sondern von der FWG kommen? Das Vorgehen im Fall der FWG-Anträge "Kindergartenkonzept", "Bambini-Programm" und "Bedarfsermittlung Betreuungszeiten in Kindergärten" lässt dies zumindest als sehr nahe liegend erscheinen.
Thema Umwelt: Die Förderung regenerativer Energien wird weiterhin sehr stiefmütterlich gehandhabt, so sind z.B. unter der Haushaltsstelle "Zuschuss zu Solaranlagen" nur 500& Euro eingestellt. Hier würde sich die FWG vom Magistrat wünschen, über aktives Marketing mehr Bürger zur Nutzung erneuerbarer Energieformen zu motivieren.
Für kulturelle Veranstaltungen sind im Unterabschnitt 3000 gerade einmal 700 Euro eingestellt. Für eine Stadt wie Groß-Bieberau mit dem als Veranstaltungsort geradezu prädestinierten Bürgerzentrum ist dies im wahrsten Wortsinn ein Armutszeugnis.
Die Koalition wird fragen, weshalb die FWG keine entsprechenden Anträge eingebracht hat. Nun, wir haben aus der parlamentarischen Arbeit im Verlauf dieses Jahres lernen dürfen, dass Anträge der FWG bei SPD und CDU nicht unbedingt auf Wohlwollen stoßen und entweder im Parlament gleich abgelehnt oder in entsprechende Ausschüsse überwiesen und dort "auf Eis" gelegt werden (bis der Bürgermeister im Blättchen verkündet, er habe das alles ja schon immer gewusst, rechtzeitig gehandelt, usw., usw., und letztendlich entsprechend umgesetzte Maßnahmen sich und der Koalition an die eigene Brust heftet. Bestes Beispiel ist die Arbeitsgruppe zum Kindergartenkonzept).
Daher werden wir wichtige Dinge in erster Linie durch Aktivitäten außerhalb des Parlamentes voranzutreiben suchen, wie wir es schon mit der Energiemesse im September erfolgreich praktiziert haben.
Dies soll es zum Thema strategische Ausrichtung von Groß-Bieberau gewesen sein.
Da dies in erster Linie eine Haushaltsberatung ist, nun noch ein paar konkrete Anmerkungen zum Haushalt selbst.
Eine der größten Positionen im Haushalt ist auch in 2007 wieder die Sanierung der Straßen und der Kanalisation. 75.000 Euro sollen eingestellt werden für Umbaumaßnahmen im Bereich untere Jochartstraße, die zu erwartenden Kosten wurden jedoch in der Sitzung des Ausschusses LUBV am 5.12.06 abgeschätzt mit 135.000 Euro. Noch offene Fragen zur Differenz und anderen Themen wie z.B. Kosten für die Umsetzung der dortigen Ampel wurden mit einem Antrag auf "Ende der Debatte" beendet und sind somit noch unklar.
Ohnehin scheint sich der Antrag zur Geschäftsordnung mit dem Zweck, Diskussionen abzuwürgen, als neues Instrument in der Groß-Bieberauer Kommunalpolitik zu etablieren. Die Freie Wählergemeinschaft stellt zum einen bei den beiden in jüngster Vergangenheit aufgetretenen Fällen dieser Art Verfahrensfehler fest. Entsprechende Schreiben wurde an die Vorsitzenden der betroffenen Gremien verteilt. Zum anderen sehen wir ganz allgemein gesprochen einen Angriff auf die Grundwerte der Demokratie, falls dieses Verhalten in Parlament und Ausschüssen zur Gewohnheit werden sollte.
Thema "Sportplatzpflege": wie schon zu Beginn der heutigen Sitzung ausgeführt, befürwortet die FWG eine solche Vereinbarung. Da der Stadt jedoch unmittelbar Mehrkosten dadurch entstehen (die Personalkosten fallen nicht weg), plädieren wir für eine Aktivierung des Vertragswerkes erst dann, wenn durch natürliche Fluktuation eine Stelle im Bauhof frei wird. Die Unterstützung der Feuerwehr könnte laut Aussage von Herrn Bürgermeister Seubert durch im Bauhof vorhandene Überkapazitäten geleistet werden.
A propos Bauhof: Im Juli 2007 läuft die Testphase des gemeinsamen Bauhofes ab. Es gibt bislang keine Berichte, keine Unterlagen, keinen Wirtschaftlichkeitsnachweis  und wird es in dieser Phase auch nicht geben. Ein entsprechender Antrag der FWG wurde abgelehnt.
Last but not least unser Fazit: Als Beispiel für die erfolgreiche Koalitionsarbeit führt die SPD aktuell auf ihrer Homepage die Konsolidierung des Haushaltes an. Es ist festzustellen, dass der Haushalt 2006 nur durch den "Lottogewinn" Gewerbesteuernachzahlung saniert werden konnte.
Auch der nun vorgelegte Verwaltungshaushalt 2007, also das Geschäft der laufenden Verwaltung, tägt sich nicht selbst, wie es die HGO fordert  es ist eine Zuführung von rund 300.000 Euro aus dem Vermögenshaushalt und damit aus der Rücklage notwendig, um einen Ausgleich zu erzielen. Insgesamt müssen für die haushaltswirksamen Maßnahmen über eine halbe Million Euro aus der Rücklage entnommen werden.
Von einer Konsolidierung des Haushaltes bzw. einem von der SPD in den letzten Jahren immer wieder geforderten "Sparhaushalt" kann somit hier keine Rede sein.
Aus all diesen Gründen lehnte die FWG die vorgelegte Haushaltssatzung in der letzten Sitzung des Jahres 2006 ab.

Klausurtagung der Freien Wählergemeinschaft Groß-Bieberau, 17.-19.11.2006

Die Anwesenden hatten während dieser drei Tage ein umfangreiches Programm zu bewältigen, galt es doch, das erste FWG-Jahr seit der Gründung und darüber hinaus die ersten acht Monate in der Groß-Bieberauer Kommunalpolitik aufzuarbeiten und aus dem in diesem Zeitraum Gelernten die richtigen Schlüsse für 2007 zu ziehen.

So stand ein Soll-Ist Vergleich der FWG-Arbeitskreise im Mittelpunkt. Die im diesjährigen Wahlkampf getroffenen Aussagen wurden verglichen mit dem bislang Angestoßenen - und unter dem Strich ließ sich ein überaus positives Fazit ziehen. Wurde auf Grund der Blockadestrategie der Koalition von CDU und SPD im Bieberauer Parlament zwar nur wenig von alldem, was die FWG in dieser Legislaturperiode beantragt hatte, umgesetzt, bzw. wurde in den Ausschüssen "auf Eis" gelegt, lässt sich doch belegen, dass die FWG-Initiativen den Nerv getroffen haben. Hierfür seien stellvertretend drei Beispiele angeführt:

Bambini-Programm: Im Haushalt 2007 sind entsprechende Mittel eingeplant, Gespräche mit freien Trägern sind vorgesehen (FWG-Antrag vom 4.9.06).

Gemeinsames Konzept aller Kindergärten: Der Bürgermeister hat für Ende November zu einer Gesprächsrunde eingeladen (FWG-Antrag vom 4.9.06)

Berichterstattung Gersprenz gGmbH: Der Geschäftsführer Herr Keiber stand den Ausschüssen H&F und JSSK am 15.11. Rede und Antwort (FWG-Antrag vom 9.10.).

Allen, nach Meinung der FWG, fahrlässigen und verantwortungslosen Aussagen des CDU-Fraktionsvorsitzenden in der Stadtverordnetenversammlung vom 13.11. ("Groß-Bieberau ist vom demografischen Wandel nicht betroffen") zum Trotz werden sich die Freien Wähler auch zukünftig aktiv mit dieser Problematik auseinandersetzen.

Aus gegebenem Anlass war in 2006 das Thema "Jugend" Mittelpunkt der parlamentarischen Aktivitäten der FWG unterstrichen durch die Tatsache, dass die Freien Wähler die Tagesordnung der Klausurtagung kurzfristig umstellten, um an den Feierlichkeiten zum 10-jährigen Jubiläum der gemeinsamen Jugendarbeit von Stadt und ev. Kirchengemeinde Groß-Bieberau teilnehmen zu können. Nun wurde während der Klausurtagung vereinbart, im kommenden Jahr die Seniorenarbeit in den Fokus zu rücken ohne dabei die angestoßenen Punkte zur Jugendarbeit aus den Augen zu verlieren. Hier wurden zwischenzeitlich schon konkrete Ansätze erarbeitet.

Weiterer Schwerpunkt wird das kulturelle Angebot in Groß-Bieberau sein, wo sich die FWG aktiv darum bemühen wird, im nächsten Jahr zumindest eine Veranstaltung in Eigenregie auszurichten.

Nach dem tollen Erfolg des Aktionswochenendes mit dem Titel "Unsere Zukunft: Kinder und erneuerbare Energien" wird die FWG auch 2007 eine Veranstaltung für die ganze Stadt organisieren, wobei das Motto wohl ein gänzlich anderes sein wird. Voraussichtlicher Termin ist der 8. und 9. September.

Dennoch soll der Faden der Veranstaltung vom vergangenen Jahr weiter aufgenommen werden: "Energie sparen  aber wie" ist weiterhin aktuelles Thema, und die Unterstützung des heimischen Gewerbes wird auch 2007 eine der Hauptaufgaben der FWG sein. Hierzu sind weitere Gesprächsrunden geplant.

Trotz der ablehnenden Haltung der Koalition zur ortsfernen Variante der B38-Umgehung wird sich die FWG auch in Zukunft weiterhin aktiv für diese Trassenführung einsetzen. Zu diesem und zu anderen aktuellen kommunalpolitischen Themen ist geplant, die Bürgerschaft aktiv in den Prozess der Meinungsfindung einzubeziehen.

FWG: Ideen für heute und morgen


Begonnen wurde mit ein paar ideenreichen Blitzlichtern zum Thema Verschwisterung. Nach diesem lockeren Einstieg wurde die bisherige Arbeit, das heißt der Stand der eingebrachten Anträge, erörtert. Ein Antrag wurde abgelehnt, die anderen in den Ausschuss der Stadtverordnetenversammlung überwiesen. Dort stehen sie nun! Und warten darauf beraten zu werden!

Im Anschluss wurde kontrovers über das Thema doppelte Klassenführung in der Grundschule diskutiert.

Zum Hintergrund: Seit diesem Schuljahr findet gleich zweifach eine doppelte Klassenführung in der Grundschule statt. Dies hat zur Folge, dass die beiden betroffenen Lehrerinnen einer deutlich höheren Belastung unterliegen und weniger Zeit für das einzelne Kind bleibt. Arbeitsgruppen, wie sie noch im letzten Schuljahr angeboten wurden, mit Ausnahme der durch das Verschwisterungskomitee veranstalteten Französisch AG, finden nicht mehr statt.

Die Schüler haben insgesamt weniger Unterricht.

Ein Zustand, den der Arbeitskreis für die "Schulstadt" Groß-Bieberau als sehr bedenklich erachtet. Unterschiedliche Auffassungen gab es darüber, in welcher Weise die FWG oder die Stadt flankierend diesem Missstand entgegen wirken könnten.

Letztes großes Thema an diesem Tag war die demographische Entwicklung wie sie auch Groß-Bieberau erfassen wird. Die Anregung zu diesem Sachgebiet kam von einem Älteren Mitbürger und Nicht-FWG-Mitglied, der in vorbildlicher Weise über den Tag hinaus nachhaltig weit in die Zukunft denkt. Die prognostizierte Bevölkerungsentwicklung stellt unsere Stadt vor neue Herausforderungen. Es werden Einrichtungen notwendig, die wir heute noch nicht haben. Die Mobilität der Menschen wird eine andere sein. Das Verhältnis von Mensch zu Mensch wird ein anderes. Es wird mehr Menschen geben die, bedingt durch ihr Alter, Forderungen stellen müssen. Letztlich stellt sich auch die Frage, wie man für Groß-Bieberau dem erwarteten Bevölkerungsverlauf entgegen wirken kann.

Eine Aufgabe, die nach Auffassung des FWG-Arbeitskreises für eine Partei oder Wählergemeinschaft zu groß ist. Mit der Schaffung eines übergreifenden Arbeitskreises zu diesem Thema wird sich einer der Anträge der FWG zur nächsten Stadtverordnetenversammlung beschäftigen.

FWG : Mit Ihnen in Richtung Zukunft......

Nachlese des Aktionswochenendes


So konnte sich Kachelofenbauer J. Liebig junior über reges Interesse an seinen Kachel- und Specksteinöfen freuen. Diese können zum Teil auch mit Holz Pellets befeuert werden. Ein solcher Ofen steigert als funktionales Schmuckstück den Wohnkomfort und senkt dabei noch die Heizkosten.

Als Holzlieferant war das Forstamt durch Förster Coumont vertreten. Herr Coumont veranschaulichte die Tätigkeiten der Forstbehörde auf Informationstafeln und informierte über Heiz- und Energiewerte von Holz und den freiwerdenden Schadstoffen beim verbrennen. über einen Projektor wurden interessante Filme zur Forstindustrie auf eine Leinwand projiziert.

Für die Kinder wurde mit viel Aufwand, parallel zur Energiemesse, ein Kinderfest angeboten. Die vielen Angebote hierzu bereiteten den Jüngsten viel Freude. So konnten sich die Kinder mit einer großen Anzahl an Kinderspielen die Zeit vertreiben, während sich die Eltern in Ruhe an den vielen verschiedenen Ständen informieren konnten.

Herr Harald Feick von der Herrnmühle betreibt seinen gesamten Betrieb bereits mit einem eigenen Blockheizkraftwerk. Er ist vom Strom der Energieversorger unabhängig und speist nur den Überschuss an selbstproduziertem Strom in das Öffentliche Netz ein. Rapsöl dient dabei als Energieträger zum Betrieb des BHKW. Dieses wird er in Zukunft auch mit einer eigenen Rapsölpresse selber herstellen.

Firma German stellte einen Scheitholzkessel aus, der, wie alles was die Aussteller auf der FWG Energiemesse zu zeigen hatten, durch seine Funktionalität und seine Einsparmöglichkeiten gegenüber herkömmlichen mit Öl- oder Gasbetriebenen Kesseln überzeugte.

Die Firma Pektas war gleich mit zwei Ständen vertreten. Hier konnte man Pelletsheizung, Scheitholzkessel, Getreidebrenner und Wassererwärmung über Solarkollektoren sehen sowie sich über die Technologie und die Einsatzmöglichkeiten von Erdwärme und Wärmepumpen informieren.

Was den Baustoff Lehm angeht stellte die Firma Grün aus Reinheim verschiedene Baustoffe und Isolationsmöglichkeiten vor. Eine solche Bauweise, wie sie in früheren Jahrhunderten nicht anders gekannt wurde, schafft ein optimales Raumklima und eine ebenso gute Isolation, wie man sie von modernen Baustoffen her kennt.

Um eine Verkehrserziehung für die Kleinen kümmerte sich die Polizei. So mussten die Kinder mit dem Fahrrad eine bestimmte Wegstrecke zurücklegen und dabei einige Schwierigkeiten meistern. Dies bereitete den beteiligten Kindern bis in die Nachmittagsstunden hinein großes Vergnügen.

Neben der Halle im Außenbereich fand man Solartechnik der Firma Pfeifer, Plantanol Dieselkraftstoff der aus mehreren Komponenten besteht, die Firma Strohal aus Staufenberg mit ihrem brennstoffvariablen Biomasseheizkessel, sowie die beiden Autofirmen Krämer und Liehn, die jeweils Autos ausstellten, die mit Gas, oder Ethanol sehr güstig betrieben werden können. Parallel dazu können diese auch mit herkömmlichem Kraftstoff gefahren werden.

Im Außenbereich fand man auch alles, was mit schwerem Gerät zu tun hatte. So gab es, für alles was an Holz zu sägen und zu spalten ist, ein reichhaltiges Angebot an Dienstleistung und Gerätschaft. Mahr & Schwebel hatte Dinge wie Hydraulikspalter, Motorsägen und Kreissägen sowie Zubehör für die Waldarbeit im Angebot. Auch Transportbänder, die das ofenfertige Holz gleich auf einen Hänger befördern, wurden demonstriert. Auf dem Bild sieht man den Forstbetrieb von Fritz Daab. Vertreten waren auch der Forstbetrieb Lohnes mit einem 550 PS starken Baumhäcksler. Die Raiffeisen Waren Zentrale präsentierte sich in der Halle neben weiteren Ständen wie die Firma Hohlmann Bedachungen, Färber Fensterbau aus Brensbach, Energieberater Thorsten May und der Verbraucherzentrale. Auch hier wurde ein reichhaltiges Spektrum an Fachvorträgen zum Energiepass und Energieeinsparungen oder Wärmedämmung im Bereich Dach und Fensterbau geboten. Sehr interessant sind die vielfältigen Förderprogramme, von denen manch einer noch nicht einmal etwas gehört hatte und die man auf der Internetseite

www.energiefoerderung.info

postleitzahlengenau abfragen kann.

Das Blockheizkraftwerk -Dachs- wurde von der Firma Richter in einem Fachvortrag den Zuhörern zu Gehör gebracht. Mit einem Projektor wurde visuell dargestellt, welche Vorteile sich aus einem BHKW ergeben können. Aber auch hier wurden Fragen bezüglich allem was Bad und Heizung betrifft fachkundig beantwortet und Ratschläge gegeben. Michael Richter war einer der Fachreferenten, die sich wie viele andere Firmen auch bereiterklärt hatten, an den beiden Tagen über unterschiedliche Themen bezüglich Energieeinsparung, Heizungsmodernisierung oder Energieberatung im allgemeinen zu referieren. So konnte man am Samstag und Sonntag zu insgesamt acht Themen rund um diese Thematik viel interessantes vernehmen.

Zur Abwechslung wurde auch an beiden Tagen Kutschfahrten angeboten. Für das leibliche Wohl sorgte die FWG durch ein umfangreiches Angebot von Spießbraten. Fleischkäse und Würstchen, sowie Kaffee und Kuchen. An Getränken aller Art fehlte es ebenso nicht und alle Esswaren wurden ausschließlich von ortsansässigen Gewerbebetrieben geliefert.

Zum guten Schluss möchten wir uns bei allen herzlich bedanken, die in irgendeiner Weise dazu beigetragen haben, dass alles reibungslos ablaufen konnte. Herzlichen Dank.

an erster Stelle Eberhard Liebig, der uns sein Gelände und die Halle im Schleifweg uneigennützig zur Verfügung stellte und uns auch sonst nach Kräften unterstützte

der Firma Merz & Krell, für die Bereitstellung der Parkplätze.

allen Ausstellern und innerörtlichen Betrieben, die durch ihre Zusage die Veranstaltung zu einem interessanten Informationswochenende werden ließen.

den Initiatoren und Unterstützern, die die ganze Sache organisiert hatten sowie den einzelnen Personen die an der Durchführung beteiligt waren.

all denen, die unsere Initiative zu würdigen wussten und uns durch Ihren Besuch unterstützten.

Ebenfalls einen Dank an die Presse, die uns durch Veröffentlichungen im Vorfeld der Veranstaltung unterstützte.

der Polizei, die uns dankenswerter Weise besondere Unterstützung durch Ihr Engagement für eine Verkehrserziehung der Kinder zuteil werden liess.

Und natürlich ganz besonders Ihnen, liebe Besucher, ein besonderes Dankeschön, denn erst Sie haben unsere Initiative zu dem gemacht, was es war: eine gelunge, interessante und friedliche Veranstaltung. Wir hoffen, dass bei allen Beteiligten viel Positives hängen geblieben ist und sich auch Vorteile für den einen oder anderen ergeben haben.

Zu diesem Wochenende haben wir eine neue Bildergalerie eingerichtet und wünschen viel Vergnügen beim Stöbern.



Ihre FWG

FWG Mitgliederversammlung


Er umriss das Jahr seit der Gründung am 11. November vergangenen Jahres nochmals in kurzen Zügen und verwies insbesondere auf die markanten Termine, die seitdem die Aktivitäten der FWG bestimmten. Erwähnung fand hierbei die 1te Mitgliederversammlung im Januar und die bereits am 16. Februar folgende Veranstaltung "Energie sparen, aber wie". Das Thema "Energie" war einer der Wahlkampfschwerpunkte und diese Veranstaltung sollte die Keimzelle für das Aktionswochenende im September sein. Es ging weiter mit dem Ortstermin Rodau am 19.02., zu dem alle Gremien und Vereine eingeladen waren, jedoch leider nur ein Kamerad der FFW anwesend gewesen war. Die in üngster Vergangenheit ausführlichen Gespräche mit dem Ortsvorsteher von Rodau, Markus Göbel, lassen jedoch hoffen, zukünftig mehr Interessenten für offene Gespräche zu finden. Es geht der FWG dabei um Rodau, deren Bürger und deren Anliegen. Weitere Termine waren ein Infoabend in der Gaststätte "Zum Deutschen Haus", ein Ortstermin auf der Hippelsbach am 19. März und die Kommunalwahl am 26. März, bei der die FWG aus dem Stand 25,9 % erreichen konnte.

Ekkehard Gaydoul ging auf die Schwerpunkte ein, die sich die FWG nach diesem herausragenden Ergebnis gesetzt hatte. Die Gespräche mit den anderen Fraktionen, betreffend Kooperationen, seien dem Bürger bekannt und die Ergebnisse dieser Gespräche drückten sich oftmals in nicht nachvollziehbaren Verhaltensweisen der SPD/CDU Koalition aus.

Er ging auf die Fraktionsarbeit ein und die Arbeit in den Arbeitskreisen, in denen sehr konstruktiv und motiviert gearbeitet würde. Die sogenannte Sommerpause des Parlamentes wurde von der FWG genutzt um das bereits erwähnte Aktionswochenende vorzubereiten und durchzuführen. Hier habe die FWG mit relativ kurzer Vorlaufzeit erstmals eine derartige "Große" Veranstaltung organisiert. Der Vorsitzende zog ein durchweg positives Fazit. Die Aussteller, aber auch die Organisatoren seien, vor allem über den Zuspruch aus der Bevölkerung, höchst erfreut und zufrieden gewesen. Dies alles zeige, dass die FWG mit ihren Mitgliedern und Unterstützern in der Lage sei, eine solche "Große Veranstaltung" nahezu perfekt durchzuführen. Alles in allem zeuge dies von großer Motivation, starkem Mannschaftsgeist und einem tollen Engagement aller Mitglieder. Besonders dankte er Georg Krell, Iris Weber und Uwe Hartmann. Sie seien die Motoren der Veranstaltung gewesen.

Weiter stellte Ekkehard Gaydoul fest, dass die FWG nicht nur rede, sondern gemäß ihren Wahlkampfversprechen auch handeln würde.

Die Kinder und Jugendarbeit drücke sich auch in den Anträgen im Parlament aus. Erneuerbare Energien, Unterstützung des Gr.-Bieberauer Gewerbes und zusätzlich, mit hoher Priorität die B38 ortsferne Umgehungsstraße zu favorisieren, jedoch dieser Antragszusatz in der letzten Parlamentssitzung von der SPD/CDU Koalition abgelehnt worden war.

Weiter sei der Kontakt zur Basis, sowohl in der FWG als auch in der Bevölkerung hergestellt. Hier seien die Arbeitskreise als Kreativabteilungen unter Mitwirkung vieler Nicht-FWGler zu nennen. Als Beispiel nannte er den Arbeitskreis JSSK, in dem alle Kindergärten durch Betroffene oder Verantwortliche vertreten seien. Der Arbeitskreis LUBV der die Idee des Aktionswochenendes generiert habe. Die Kreativität und Eigeninitiative wird hier gefordert und gefördert. Innovation statt Autokratie.

Gaydoul nannte weitere Beispiele für die Akzeptanz in der Bevölkerung. So hauften sich konkrete Anfragen aus der Bevölkerung zur Schulsituation oder zum innerörtlichen Verkehr. Die Anfragen würden immer persönlich und schnell beantwortet, auch im Falle einer Absage.

Der Unterschied zu den Arbeitskreisen der Koalition zeichne sich dadurch ab, dass deren Arbeitskreise mit den Fraktionen gleichzusetzen sei und keine Beteiligung der Bevölkerung, wie z.B. im Falle B38 und Maxi u. Moritz geschehen, gewünscht zu sein scheint.

Als Ziele nannte Gaydoul das Vertrauen in der Bevölkerung weiter aufzubauen, die Motivation der Mitglieder aufrecht zu erhalten und die Erstellung eines Zukunftskonzeptes in der Klausurtagung im November voranzutreiben.

Im Anschluss an den Bericht des Vorsitzenden folgte der Kassenbericht von Horst Lohnes. Als Rechner hatte er eine vorbildliche und übersichtliche Kasse vorgewiesen und Laura Hochgenug konnte, als eine der Kassenprüferinnen, sodann dem gesamten Vorstand das Vertrauen aussprechen und die Entlastung des Vorstandes beantragen. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet. Im weiteren Verlauf der Sitzung wurden Ludwig Reinheimer und Laura Hochgenug als neue Kassenprüfer gewählt. Im Anschluss daran gaben einige Mitglieder Ihren Bericht aus der Fraktion ab. Alle ließen erkennen, dass es zwar manchmal nervig sei, wenn ein Antrag von der Koalition nicht einmal richtig durchgelesen worden sei, denn nur so seien die absurden Fehlinterpretationen der SPD/CDU Koalition erklärbar, aber man wolle an den Formulierungen arbeiten damit auch Unwissende begreifen können, was die FWG wolle.

Es folgten von Uwe Hartmann und Georg Krell die Berichte aus den Arbeitskreisen. Erfreulich sei der breite Zuspruch auch aus der Bevölkerung insbesondere im JSSK Arbeitskreis. Uwe Hartmann wolle erreichen, dass aus der Bevölkerung noch mehr eingebracht werde.

Georg Krell stellt fest, dass das Aktionswochenende reichlich Energie und Zeit gekostet habe. Das Thema Energie werde aber ein Hauptthema bleiben. Ein weiteres Thema wird in der nahen Zukunft der Eiserne Steg sein, der nun endlich saniert werden müsse. Geld sei vorhanden und die Jagdgenossenschaft beteilige sich sogar daran. Jeder der daüber nachdenken würde, wie lange die Brücke offiziell schon gar nicht mehr befahren werden dürfe, müsse sich fragen, wann nun endlich dieser Zustand geändert werden würde.

Es fand eine allgemeine Aussprache zu den Berichten statt, wobei die Mitglieder sich zu Wort melden konnten. Die Aussprache wurde im Rahmen der fortgeschrittenen Zeit vom Vorsitzenden Gaydoul etwas begrenzt, da zum Abschluss alle Mitglieder noch über einen Antrag des Vorstandes abstimmen sollten. In diesem wurde eine für das Jahr 2006 einmalige Mitgliederumlage beschlossen. Die Notwendigkeit dieses Antrages wurde von Ekkehard Gaydoul nochmals erläutert und die Mitglieder stimmten dem Antrag einstimmig, bei einer Enthaltung, zu.

Unter dem Punkt Verschiedenes konnte der 1. Vorsitzende gegen 22:30 Uhr nur noch die Sitzung schließen, da keine weiteren Fragen mehr offen waren.

Bericht von der Stadtverordnetenversammlung vom 4.9.06


Der Bebauungsplan "Ehemalige Brauerei" wurde  nachdem zuvor schon im Ausschuss "LUBV" ausführlich behandelt  einstimmig verabschiedet. Die FWG-Fraktion wies jedoch auf die für Groß-Bieberau ungewohnte zukünftige Situation mit zwei Einrichtungen für zumeist geistig Behinderte und psychisch Erkrankte mit insgesamt etwa 80 betreuten Personen hin.

Die Anträge der FWG-Fraktion "Bambini-Sonderfonds des Landes Hessen" mit dem Ziel, ab 2007 das dritte Kindergartenjahr beitragsfrei anbieten zu können, "Zukunftsfähiges Kindergartenkonzept" (für alle Groß-Bieberauer Kindergärten) und "Umsetzung eines gemeinsamen Jugendkonzeptes" (von Stadt und ev. Kirchengemeinde) wurden in die zuständigen Ausschüsse überwiesen.

Ein vierter und letzter FWG-Antrag zum gleichen Themenkomplex sorgte zum ersten Mal in dieser Versammlung für einige Aufregung. Hier der Wortlaut: "Der Magistrat wird beauftragt, in Zusammenarbeit mit der städtischen Kindertagesstätte und den Trägern der beiden anderen Kindergärten mehrere Vorschläge zur Nutzung von ehrenamtlichem Engagement der Eltern in den Kindergärten zu erarbeiten. Weiterhin sollen Vorschläge erarbeitet werden, in welcher Weise zwischen den Kindergärten Synergieeffekte, z.B. durch gemeinsame Fortbildung der pädagogischen Kräfte, der Beschaffung des Mittagessens etc., genutzt werden können."

In einer Erwiderung von im Parlament bislang selten dargebotener Absurdität entgegnete die SPD-Sprecherin für die Koalition, der Antrag klinge doch sehr nach "Kindergartengarantie plus" (in Anlehnung an das Programm "Unterrichtsgarantie plus" der hess. Landesregierung). Da die FWG offensichtlich beabsichtige, Eltern die Betreuung der Kinder in den Tagesstätten zu überlassen und in der Konsequenz daraus sogar Personal in den Kindergärten abzubauen, sei dieser Antrag abzulehnen. Die Rednerin hatte wohl überlesen, dass in der Begründung des Antrages explizit von der FWG darauf hingewiesen wurde, dass durch ehrenamtliche Tätigkeiten eingesparte Kosten die Finanzierung der Einrichtungen und damit Arbeitsplätze sichern helfen. Obwohl auch FDP und Grüne einer Ausschussüberweisung zustimmten, wurde zunächst diese und später auch der Antrag von der Koalition abgelehnt.

Das Quintett der FWG-Anträge an diesem Abend wurde komplettiert vom Antrag "Nahwärmeverbindung zwischen Bürgerzentrum und Rathaus", nun auf der Tagesordnung, nachdem in der vorigen Stadtverordnetenversammlung ein gleichlautender Dringlichkeitsantrag keine Mehrheit fand. Auch diesmal wurde der Antrag von der Koalition (und überraschend auch von den Grünen !) abgelehnt, obwohl die SPD/CDU-Fraktionen noch wenige Wochen vorher einer solchen Maßnahme zugestimmt hatten (mehr zu dieser Koalitionsposse in unserer Rubrik "Anträge"). Begründung: Der Bürgermeister erklärte, auf Grund neuer Erkenntnisse sei diese Maßnahme nicht wirtschaftlich. Zahlen wurden jedoch keine vorgelegt...

Interessant für alle Bieberauer Bürger sicher der nun folgende einzige Antrag der SPD/CDU-Fraktionen mit dem Thema Wege zu suchen, die Ortsumgehung Groß-Bieberau in den "vordringlichen Bedarf" des Bundeswegeplanes aufzustufen. Dieser Antrag wurde bei einer Enthaltung von den Abgeordneten aller Fraktionen unterstützt. Ein Ergänzungsantrag der FWG mit dem Zusatz: "Mit hoher Priorität soll die Möglichkeit einer ortsfernen Variante der Trassenführung erneut überprüft werden" wurde von SPD und CDU (bei Enthaltung eines CDU-Abgeordneten) abgelehnt! Wir finden, dass die Groß-Bieberauer Bevölkerung dies wissen sollte. Die FWG jedenfalls wird sich auch in Zukunft mit aller Kraft für eine ortsferne Umgehung einsetzen.

FWG informiert sich über ein BlockHeizKraftWerk in Bad-Homburg


Das Thema "Energie" sorgte auch an diesem sonnigen Morgen wieder für eine rege Beteiligung, auch aus der Bevölkerung. Zu Zeiten günstiger Energieversorgung hätte man vermutlich wenige für so einen Informationstag gewinnen können, zumal in früheren Jahren eine Kosten-Nutzen-Rechnung eher zu Gunsten der Banken verlaufen wäre. Da die FWG aber zum Thema "Energie" mehr Informationen in die Öffentlichkeit tragen will, als nur in Wahlkampfbroschüren Schlagworte abzudrucken, war es wichtig, zum Punkt "nachwachsende Rohstoffe" auch einen Musterbetrieb in Augenschein zu nehmen.

In Erwartung eklatant steigender Energiepreise, aber auch aus umweltpolitischen Betrachtungen wurde die Energieerzeugung auf dem Kronenhof ressourcenschonend, nachhaltig und umweltfreundlich gestaltet. Die benötigte Wärme und Strom werden im hofeigenen Blockheizkraftwerk, das mit Rapsöl betrieben wird, selbst erzeugt.

Wichtig ist natürlich, im Vorfeld eine Wärme- und Energiebedarfsermittlung vorzunehmen. Bei der Größe dieses Anwesens erübrigt sich eine solche Berechnung allerdings fast schon. Ein BHKW ist umso wirtschaftlicher, je mehr Betriebsstunden es läuft und je mehr es so pro Tag Strom und Wärme erzeugt. Die Förderungen durch den Staat und das erneuerbare Energiengesetz unterstützen natürlich die Machbarkeit eines solchen Projektes maßgeblich.

Der Besitzer, Herr Wagner, stellte eindrucksvoll dar, wie die Erzeugung und Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte, überwiegend aus der Region, bei ihm auf dem Reiterhof realisiert werden konnte und wie beispielhafte ressourcenschonende Energiekreisläufe möglich gemacht werden können.

Norbert Volz und Georg Mößinger bereicherten durch Ihre fachliche Kompetenz bezüglich Heizungsanlagen und dem Einsatz von Rapsöl und einem BHKW auf dem Hof von Hartmut Volz die ganze Infoveranstaltung sehr.

Die Diskussion darüber, welche Heizungsform in der Zukunft für das Bürgerzentrum nebst Feuerwehrhaus, dem Rathaus und eventuell interessierten Anliegern am geeignetsten wäre, konnte von beiden durch Fachinformationen bereichert werden. So muss z.B. ein BHKW nicht auch die Spitze der Wärmeversorgung leisten. Diese könnte genauso gut durch eine parallel laufende Standardheizung abgefangen werden, so dass auch die Größe und damit die Kosten eines BHKW begrenzt werden könnten, um vor allem den Regelbedarf möglichst durch 100%tige Auslastung abdecken zu können.

Georg Krell wies im Rahmen der anstehenden Straßenbaumaßnahmen in der Marktstraße darauf hin, wie wichtig es sei, gerade mit Hinblick auf zukünftige Entscheidungen bezüglich einer gekoppelten Wärmeversorgung für Rathaus und Bürgerzentrum im Parlament darauf zu drängen, vorausschauend eine Nahwärmeverbindung in die ohnehin aufgerissene Straße vorzusehen. Die FWG habe durch den Fachbetrieb für Heizungsanlagen SEMP eine Kostenermittlung für eine solche, zunächst als Blindleitung vorgesehene Verbindung, erstellen lassen. Man habe recherchiert, dass erfreulicherweise vom hessischen Umweltminister Ditzel (CDU) ein aktuelles Förderprogramm für solche Nahwärmeverbindungen vorläge, das die Kosten für eine solche Verbindung zwischen den oben genannten Gebäuden nahezu gänzlich tragen würde. Er verwies auf den von der FWG im Parlament als Dringlichkeitsantrag eingebrachten Vorschlag, mit dem eine weitere Bearbeitung und sachdienliche Diskussion in Gang gebracht werden solle.

Ziel sei es nicht, ein funktionierendes Heizsystem zu entsorgen um ein BHKW zu errichten, sondern Ziel sei es, sich eine kostengünstige Möglichkeit zu schaffen, in dem sicher eintretenden Falle einer Erneuerung der vorhandenen Heizsysteme auch die Errichtung einer gekoppelten Heizungsanlage ins Auge fassen zu können.

Zum Bedauern der FWG war der Antrag, aufgrund eines zu vernachlässigenden und in der Vergangenheit kulant gehandhabten Formfehlers, von Stadtverordnetenvorsteher Erich Glott nicht auf die Tagesordnung genommen worden.

An diesem Sonntagmorgen hegten alle noch die Hoffnung, dass niemand einen Antrag für eine solche Option zur späteren Nutzung von Nahwärmeverbindungen ablehnen würde.

Leider stellte sich am folgenden Abend in der Sitzung des Parlamentes heraus, wie leicht sich durch Desinformation und Falschinterpretation eine Mehrheit finden konnte, gegen die Aufnahme des Dringlichkeitsantrages auf die Tagesordnung zu stimmen. Der FWG wurde nicht erlaubt, weitere Erklärungen zum Antrag vorzubringen.

Für Georg Weber (SPD), der für die Koalition sprach, stellte sich die Frage nach einer Erneuerung der Heizanlage schlicht und einfach nicht, schrieb das Echo.

Diese Frage stellte sich auch nie für die FWG. Von einer Erneuerung der Heizungsanlage wurde von der FWG nie gesprochen. Sollte aber zukünftig eine neue Anlage benötigt werden, wären die Versorgungsleitungen für ein etwaiges BHKW bereits vorhanden.

Nun soll erst nach der Sommerpause beraten werden. Sollte die Marktstraße bis dahin bereits wieder geschlossen sein, oder die Zeit für eine derartige Planung nicht mehr ausreichen, müsste unter Umständen der Bürger zukünftig wieder mit seinem Geldbeutel gerade stehen. Wie sieht dann in der Zukunft die sogenannte Übernahme der Verantwortung durch die SPD/CDU Koalition mit Ihrer Mehrheit aus, wenn sich ihre Ablehnung als unüberlegtes und nach Meinung der FWG unverantwortliches Handeln herausstellen sollte?

Es wird uns sicher alle überraschen.

Links:

www.badhomburger-brauhaus.de

Informationsabend in der "Blauen Hand"


Der 1. Vorsitzende Ekkehard Gaydoul begrüte alle recht herzlich und stieg auch gleich in die Thematik ein, um die Fülle an Informationen an die Interessierten Bürger auch in Gänze weitergeben zu können. Er vermittelte den Anwesenden nochmals in kurzen Zügen, wie die FWG sich gegründet hatte, in welch kurzer Zeit eine Liste für die Wahl gemeldet werden konnte, wie engagiert sich alle in den Wahlkampf eingebracht hatten und kam so zielgerichtet auf das Wahlergebnis zu sprechen.

Das Ergebnis zeige, so der 1. Vorsitzende, dass die Zeit reif für die Gründung einer freien Wählergemeinschaft gewesen sei. Allen Unkenrufen zum trotz, sei man mit 25,9 % und somit mit sechs Sitzen ins neue Parlament eingezogen und man habe sich an seine Wahlzusagen gehalten. Ziel sei es von vorneherein gewesen sachbezogen die Probleme der Bürger im Konsens mit allen demokratischen Parteien anzugehen, ohne sich dabei vor einen bestimmten Karren spannen lassen zu wollen. Hierbei sei es enttäuschend gewesen, wie die große Verliererpartei CDU und die ebenfalls abgesackte SPD das Votum der Bürger für sich gewertet hätten. Die vorgetäuschte Gesprächsbereitschaft sei von vorneherein reine Augenwischerei gewesen. Die Weichen seien schon vor der Wahl gestellt worden, so Gaydoul.

Ebenso ging Ekkehard Gaydoul auf die nach Meinung vieler Bürger aus Groß-Bieberau mehr als verunglückte Berichterstattung der lokalen Tagespresse ein. Da wurde auch mit Beleidigungen nicht gespart und man berief sich dabei immer wieder auf das hohe Gut der Pressefreiheit. Die Meinungsfreiheit wurde in umgekehrten Maße aber von den gleichen Wächtern der Pressefreiheit fahrlässig missachtet. Bleibt festzuhalten, dass sie es fast geschafft hätte, das von ihr selbst so häufig beschworene "wichtige Engagement junger Leute" vorzeitig im Keim zu ersticken. Die FWG nimmt es gelassen und wird verstärkt auf das Medium Internet setzen. Die in diesem Zusammenhang gesammelten Erfahrungen werden mit in die neue Legislaturperiode genommen und umgesetzt werden.

Gaydoul berichtete weiter über die ersten Eindrücke im Parlament. Die Art des Umgangs der Koalition mit den von der FWG eingebrachten Anträgen sei bezeichnend für diejenigen, die für sich die Macht in Anspruch nähmen. Wir werden all dies auch zukünftig auf unserer Homepage www.fwg-gross-bieberau.de entsprechend zu kommentieren wissen.

Auch Webmaster Edgar Hermanns sprach kritisch das Thema Zensur, Pressefreiheit und Meinungsfreiheit an.

Ziel der FWG ist es, sich intensiv um die Belange der Bürger zu kümmern, soweit dies als Opposition möglich ist, die Bürger über die Geschehnisse im Parlament zu informieren und brennende Themen wie Energieeinsparung, Jugendarbeit und Familienförderung langfristig in den Fokus zu nehmen. Michael Hermanns äußerte im kleinen Kreis die Ansicht, daß bei der Familienförderung nicht nur der finanzielle Aspekt zu berücksichtigen sei, sondern die Aufwertung des zu wenig anerkannten Berufes Mutter und die Kinderbetreuung aus eigener Kraft gleichstark gefördert werden müsse. Kinderarmut resultiere auch aus dem falsch verstandenen Bewusstsein, als "Hausfrau" und Mutter gesellschaftlich nicht genug anerkannt zu werden. Daher zögen junge Frauen die Arbeit und die Karriere unterbewusst oftmals dem Kinderkriegen vor. Die große Politik wird hier die Umkehr nicht schaffen, sondern dieses Bewusstsein müsse im kleinen Kreis geweckt werden. Die heutige Familienförderung würde sich zu sehr nur auf finanzielle Unterstützung ausrichten.Kinder dürfen nicht nur unter finanziellen Aspekten betrachtet werden, sondern müssen wieder mehr als Segen verstanden werden.

Georg Krell und Uwe Hartmann ließen die Anwesenden wissen, wie sich die Arbeit in den Arbeitskreisen gestaltet. Positiv hoben beide das Engagement hervor, das sowohl von FWG Mitgliedern, als auch von Personen aus der Bevölkerung in hohem Maße eingebracht wird. Bleibt zu wünschen, dass sich das eine oder andere, trotz vereinnahmter Macht von Seiten der Koalition, umsetzen lässt.

Georg Krell berichtete über seine Aktivitäten bezüglich des von der FWG geplanten Aktionswochenendes-"Energie". Es ist ein Wochenende im September geplant, an dem sich das Gewerbe bezüglich Energie sparen, Nutzen regenerativer Energien, Wärmedämmung, Solartechnik usw. präsentieren könne. Die Verköstigung und eine parallele Veranstaltung für die Kinder wird von der FWG organisiert. Die FWG hofft auf eine rege Teilnahme aus der Bevölkerung, wegen dem hohen Informationsgehalt der Veranstaltung.

Georg Krell wies darauf hin, dass sich der Arbeitskreis LUBV am 25. Juni zum Besuch eines Blockheizkraftwerkes in Bad Homburg angemeldet hat und lud alle Interessierten dazu ein, sich an dieser Fahrt zu beteiligen.

Ekkehard Gaydoul teilte den Anwesenden weiter mit, dass die nächste Mitgliederversammlung im Oktober stattfindet. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben. An dieser Versammlung wird sich auch der Vorstand neu zusammensetzen und es soll eine Wahlkampfumlage beschlossen werden, da sich Lasten auf vielen Schultern verteilt leichter tragen lassen, als nur auf den Schultern einiger weniger.

Karl Heinz Bergsträßer teilte der Versammlung seine Sorgen und Anliegen mit. Er sprach hier insbesondere den demographischen Wandel an und empfahl der FWG es sich zur dringlichen Aufgabe zu machen, viel für Familienfreundlichkeit in Groß-Bieberau zu tun. Langfristig müsse es wieder mehr Kinder geben und er sei mehr als besorgt, wie wenig letztlich trotz des drohenden Unheils für Familie und Kinder getan wird. Bei einer Anzahl von 50 Abiturienten in diesem Jahr, müsse den Politikern aber auch der Bevölkerung doch langsam mal ein Licht aufgehen, wohin das in der Zukunft führt.

Eine gymnasiale Oberstufe könne zukünftig in Frage gestellt werden, wenn sich hier nicht bald was ändert.

Während der Ausführungen im späteren Teil des Informationsabend, konnten so auch andere Mitglieder und FWG Freunde ihre Meinungen zu den Themen des Abends äußern. Dies ist die Nahrung, die wir brauchen um aus dem Wissensfundus engagierter Bürger schöpfen zu können.

Die Veranstaltung fand gegen 23:15 Ihr Ende und hat, so hoffen wir, allen etwas gebracht

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