Suchen

Probleme? Links defekt?

Bitte dem Webmaster mit Fehlerbeschreibung per Mail melden.

Vielen Dank!

Kontakt

Sie können uns per Mail
oder auch Öffnet internen Link im aktuellen Fensterschriftlich
erreichen.

Seitenauswahl

FWG besucht Wahlkampfveranstaltungen von SPD, FDP und CDU

 

Im Anschluss an den Ortstermin in Rodau am 19.2. (wir berichteten) besuchten teilnehmende FWG-Listenbewerber - angefürt vom 1. Vorsitzenden Ekkehard Gaydoul sowie den FWG-Arbeitskreismoderatoren Uwe Hartmann und Jörg Bernius, komplettiert durch Michaela Lehmann - mit ihren Familien zum Ausklang des Tages das Kräppelessen der Bieberauer SPD-Ortsgruppe. Vor Ort wollte man sich ein aktuelles Bild vom Wahlkampf und den Sachthemen der SPD machen und aufzeigen, dass Offenheit anderen politischen Gruppierungen gegenüber nicht nur ein Lippenbekenntnis der FWG ist.

 

 


Die Gäste wurden vom Ortsverbandsvorsitzenden Ralf Obszanski freundlich begrüßt, jedoch wussten die meisten Genossen mit der Situation wenig anzufangen und so war der Umgang miteinander doch noch etwas verkrampft. Auch war im ausführlichen Pressebericht der SPD zu dieser Veranstaltung zwar von "vielen jungen Familien" unter den Gästen die Rede - dass es sich jedoch zumindest in der Zeit zwischen 15:30 und 17 Uhr dabei ausschließlich um Mitglieder der FWG handelte, fand leider keine Erwähnung...

Wie es auch anders gehen kann, zeigte sich am 8.3. in der "Blauen Hand".

Die Spitzenkandidaten der FWG, namentlich Ekkehard Gaydoul, Georg Krell und Uwe Hartmann waren an diesem Tag zu Gast bei der Informationsveranstaltung der FDP. Interessiert folgte man den Ausführungen von Martin Engelhardt und Hartmut Volz (der in der Vorwoche schon interessierter Besucher der vergleichbaren FWG-Veranstaltung gewesen war - wir berichteten) zur politischen Situation in Groß-Bieberau. Rege wurde anschließend die Option eines "schwarz-roten Bündnisses" nach der Kommunalwahl in Groß-Bieberau erörtert. Doch auch Fragen die FWG selbst betreffend, wurden im Anschluss gerne und umfassend beantwortet. Erfreut nahmen die Freien Wähler das Kompliment eines "engagierten Wahlkampfes" entgegen, bevor noch ausführlich das Thema Überparteilichkeit und Unabhängigkeit auch mit Albrecht Achilles, Kreistagsmitglied der FDP, diskutiert wurde. Für die FWG bleibt festzustellen, dass man sich so einen offenen, sachlichen, aber auch kritischen und ehrlichen Meinungsaustausch auch mit anderen kommunalen Parteien wünschen würde.

Am Sonntag den 12. März schließlich waren Jörg Bernius und Uwe Hartmann zu Gast beim CDU-Stadtverband. Interessiert folgte man den Ausführungen der CDU-Spitzenkandidaten für den Kreistag Karin Neipp und Manfred Pentz, aber insbesondere denen des Bundestagsmitglieds und Stv. Fraktionsvorsitzenden, Dr. Michael Meister. Nicht jeden Tag hat man die Möglichkeit, trotz zuweilen anderer Auffassung, Bundespolitiker so direkt zu erleben. Trotz dieser sehr spannenden bundespolitischen Themen - die künftig auch direkte Auswirkungen auf die Kommunen haben sollen - vermisste man bei dieser Veranstaltung die Vorstellung der Listenbewerber für die anstehende Kommunalwahl, die zu einem späzeren Zeitpunkt nachgeholt werden soll. Aber auch Sachthemen und die künftige Ausrichtung der Groß-Bieberauer CDU nach der Kommunalwahl fanden leider keinen Raum bei dieser Öffentlichen Veranstaltung. Im Anschluss kam es noch zum Gespräch zwischen den Bewerbern der unterschiedlichen Listen. Leider waren keine weiteren Kandidaten dritter Bewerberlisten zur Stadtverordnetenversammlung anwesend. Hier gibt es wohl noch eine Menge Befangenheit und Berührungsängste, die sich Groß-Bieberau eigentlich nicht leisten kann.

Demokratisch respektvoller, sachlich kritischer Umgang, dafür steht die FWG.

Amüsant, auch der finanzpolitische Sprecher der CDU-Bundestagsfraktion, Dr. Michael Meister, hat nach eigenem Bekunden seine politische Laufbahn als Freier Wähler begonnen!!!


FWG besucht das Jugendzentrum der ev. Kirchengemeinde


Der 1. Vorsitzende der FWG Ekkehard Gaydoul, Jörg Bernius (Moderator des FWG-Arbeitskreises "Allgemeines und Finanzen") sowie Mitglieder des Arbeitskreises " Jugend, Soziales, Sport und Kultur (JSSK)" der FWG mit ihrem Moderator Uwe Hartmann waren am vergangenen Freitag um 18.00 Uhr dort, um sich vor Ort über die gemeinsame Arbeit von Stadt und ev. Kirche zu informieren und um von den Jugendlichen zu erfahren, wie die direkt Betroffenen das bestehende Angebot in unserer Stadt beurteilen.

Bernhard Kethorn, leitender Gemeindepädagoge der offenen Jugendarbeit im JUZ und Pfarrer Peter Gergel informierten die Mitglieder darüber, dass das JUZ in diesem Jahr sein 10-jähriges "Jubiläum" begehen wird und dies auch zum Ende des Jahres mit einigen Aktivitäten gefeiert wird. Schon seit der Eröffnung wird an drei Tagen in der Woche den Jugendlichen in der Altersgruppe von 13 bis 18 Jahren die Möglichkeit gegeben, ihre Freizeit sinnvoll und gemeinsam mit Freunden unter Führung und Aufsicht von Bernhard Kethorn zu gestalten. Tischfußball, Billard, Dartspiele oder in der schönen Jahreszeit auch Ballspiele gehören zu den beliebten Spiele der Jugendlichen. Ergänzt wird dieses Basisangebot seit einigen Jahren mit der Möglichkeit, an 5 bis 6 Computern das Internet ausgiebig zu nutzen. Hier sind "Chatrooms und Musik" die am meisten genutzten Angebote, da dank DSL die Nutzung im JUZ auch die nötige Geschwindigkeit und damit Freude mit sich bringt. Weiterhin wird der Bandraum im Keller mit Schlagzeug, E-Gitarren, Bass und Keyboard und einer Gesangsanlage immer intensiver genutzt, so dass auch junge "Superstars" von morgen unter fachlicher Begleitung von Bernhard Kethorn üben und sich musikalisch weiterentwickeln können.


Neu seit einigen Wochen ist ein zusätzlicher vierter Öffnungstag in der Woche, wo Simeon Essen als weitere Honorarkraft und ausgebildeter Pädagoge das Angebot für die Jugendlichen ergänzt und zum Beispiel mit einer Hausaufgabenbetreuung mittlerweile schon 10 Jugendlichen zur Seite steht, ihre Hausaufgabenprobleme besser zu bewältigen. Innerhalb kürzester Zeit ist damit die Höchstgrenze der zu betreuenden Jugendlichen erreicht, und es zeigt sich deutlich, dass der Bedarf in unserer Stadt über den zu leistenden Möglichkeiten liegt. Pfarrer Gergel berichtete, dass der Kirchenvorstand bisher leider vergeblich versucht hat, finanzielle Unterstützung der Stadt für dieses erweiterte Angebot eines vierten Tages mit den vielfältigen neuen Möglichkeiten wie zum Beispiel Hausaufgabenbetreuung zu erhalten. Schon in einer Sitzung der beiden parlamentarischen Ausschüsse "Haupt & Finanzen" sowie "JSSK" am 1.11.05, in der Bernhard Kethorn sein diesbezügliches Konzept und den Unterstützungsantrag der ev. Kirche vorstellte, wurde dieser vom Bürgermeister und den etablierten Parteien befürwortet. Leider ist seitdem nichts geschehen, so dass die FWG im neuen Stadtparlament sich dieses Themas annehmen wird. Zur Zeit wird dieses zusätzliche Engagement mit freiwilligen Spenden finanziert. Bernhard Kethorn stellte klar, dass ein vernünftiges Angebot für Jugendliche nicht alleine im Interesse der Kirchen liegen darf, sondern mindestens auch ein gleichbedeutend wichtiges Anliegen der Kommune sein muss.


Interessant für die Mitglieder der FWG war die Erkenntnis, dass das JUZ zur Zeit förmlich aus allen Nähten platzt. So waren z.B. am vergangenen Dienstag über 40 !!!! Jugendliche im JUZ. Im Gespräch mit den Anwesenden konnten die Mitglieder der FWG erfahren, dass jene für das Angebot im JUZ sehr dankbar sind und gleichfalls beklagen, dass sie nach Schließung um 19.00 Uhr nicht wissen, wo sie sich dann aufhalten sollen und wo sie überhaupt erwünscht sind. "Am Biberplatz jedenfalls", so eine Jugendliche, "wären sie nicht erwünscht". Dies hätten einige Beschwerden über die Jugendlichen klargemacht. So wünschen sich die Jungs und Mädels einen Treffpunkt nach 19.00 Uhr und vielleicht auch mal eine Disco oder ähnliches. Auch eine Erweiterung der Möglichkeiten zum Skateboarden steht auf der Wunschliste ganz oben.


Selbst wenn die Jugendlichen noch nicht wählen dürfen, wünschen sie sich doch ein stärkeres Gehör der verantwortlichen Kommunalpolitiker für die Belange der jüngeren Bürger. Außer Ekkehard Gaydoul fand in der Vergangenheit offensichtlich noch kein Parlamentarier der großen Parteien den Weg ins JUZ, um etwas über die Probleme der Jugendlichen zu erfahren. Die FWG wird den Kontakt aufrecht erhalten und nicht locker lassen, wenn es darum geht, die Interessen der Kinder und Jugendlichen in unserer Stadt zu erfragen und Interessen der Jugendlichen umzusetzen. Die FWG schreibt nicht nur, dass ihr die Jugendarbeit wichtig ist, sondern sie geht dorthin, wo Jugendarbeit stattfindet, denn Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft. Handeln wir danach und nehmen Kinder und Jugendliche ernst!


Neutralitätspflicht: Bürgermeister entschuldigt sich


In einem persönlichen Schreiben an die FWG versichert er für seine Person auch in Zukunft die strikte Trennung zwischen Parteiaktivitäten und Verwaltungshandeln sowie die Wahrung seiner Neutralitätspflicht.

Die FWG wird auch in Zukunft darauf achten, dass die "Spielregeln" des Wahlkampfes von allen Beteiligten eingehalten werden.

Wir hatten hierzu einen eigenen Bericht veröffentlicht.

 

 

 

Missachtet der Bürgermeister die Neutralitätspflicht ?


In diesem äußerte sich nicht nur der Fraktionsvorsitzende Helmut Gulatz sondern auch der Bürgermeister der Stadt Groß-Bieberau. Beide bezogen in dem Bericht deutlich Position für die zur Kommunalwahl 2006 angetretene Liste 1 und damit für die CDU. Das ist ihr gutes Recht.

Da es sich bei den Städtischen Seiten aber um vom Steuerzahler finanzierte Seiten handelt und es hier eindeutig nicht um eine "neutrale" Berichterstattung irgendeines Ortsvereins ging, wurde hier die strikte Neutralitätspflicht der Gemeinde und ihrer Organe im Kommunalwahlkampf nicht eingehalten.

Kaum hatten wir auf unserer eigenen Seite zu diesen Fragwürdigkeiten Stellung genommen, war der CDU-Bericht von den Seiten der Stadt gelöscht worden (allerdings hat u.a. die FWG die fraglichen Inhalte zuvor gesichert). Die umgehende "Säuberung" der Städtischen Seiten darf ohne Frage als Bestätigung der FWG-Auffassung angesehen werden, dass derartige Vorgänge schlicht als Vorteilsgewährung anzusehen sind.

Im Impressum der Seite ist zu lesen:

Betreiber, Urheber und Verantwortlicher des Internetangebots der Stadt Groß-Bieberau: Magistrat der Stadt Groß-Bieberau

Wir weisen die Bürgerschaft hiermit darauf hin, dass bei der Kommunalwahl am 26. März nicht der Bürgermeister neu gewählt wird, sondern das Stadtparlament!

Das Bundesverwaltungsgericht hat in seinem Urteil AZ: BverwG 8 C 5.96

den Begriff der "Unregelmäßigkeiten beim Wahlverfahren" im Sinne des § 50 Nr. 2 KWG nicht nur auf Wahlfehler im formal-technischen Ablauf der Wahl beschränkt, sondern als allgemeinen Wahlfehlertatbestand auch angesehen, dass gemeindliche Organe unter Verletzung der ihnen im Kommunalwahlkampf auferlegten Neutralitätspflicht zugunsten bestimmter Bewerber durch Öffentliche Auftritte, Anzeigen, Wahlaufrufe, gemeindliche Öffentlichkeitsarbeit oder sonstige amtliche Verhaltensweisen unzulässige Wahlbeeinflussung begehen.

Das Bundesverwaltungsgericht sieht die sich daraus ergebenden Grenzen für die zulässige Betätigung kommunaler Organe im Wahlkampf als überschritten an, wenn sie kraft des Amtes gegebene Einflussmöglichkeiten in einer Weise nutzen, die mit ihrer der Allgemeinheit verpflichteten Aufgabe unvereinbar ist.

Ist dem Bürgermeister und der CDU Führung gänzlich das Gefühl, für einen auf demokratischer Grundlage geführten Wahlkampf abhanden gekommen?

Unterstützt man nicht blind die durch bisherige Mehrheitsverhältnisse gesicherte Machtausübung eines Einzelnen?

Die FWG ist gut organisiert und kann so die Bürgerschaft umfangreich über das Wahlprogramm der FWG informieren. Eine moderne, eigene Internetplattform lässt uns den Wahlkampf auch mit zeitgemässen Mitteln rechtmäßig führen.

Jedoch rechtfertigt das Unvermögen anderer Parteien es nicht, Öffentliche und der Allgemeinheit gehörende Plattformen für den eigenen Wahlkampf zu nutzen. Und das dann auch noch kostenfrei.

Das ist unseres Erachtens Machtmissbrauch und der muss ein Ende haben!

Hier noch ein Auszug aus der aktuellen Rechtsprechung:

"Aus der strikten Neutralitätspflicht der Gemeinden und ihrer Organe im Kommunalwahlkampf folgt nicht, dass die jeweiligen Amtsinhaber sich jeglicher Meinungsäußerung im Zusammenhang mit einer Wahl enthalten müssten. Die Grenzen für die zulässige Betätigung eines Bürgermeisters anlässlich einer Wahl sind jedoch dann überschritten, wenn er das ihm aufgrund seiner amtlichen Tätigkeit zufallende Gewicht und die ihm kraft seines Amtes gegebenen Einflussmöglichkeiten in einer Weise nutzt, die mit seiner der Allgemeinheit verpflichteten Aufgabe unvereinbar ist (vgl VG Frankf, U, 20.06.97, - 7_E_956/95 - Bürgermeister-Wahlanfechtung - NVwZ_97,1240 -42 )."


Vorstellung der Listenkandidaten

Am Donnerstag den 02. März hatte die FWG in den Saal der Gaststätte "Zum Deutschen Haus" zu ihrer Öffentlichen Vorstellung der Listenkandidaten und des Wahlprogrammes eingeladen. Der 1. Vorsitzende und Spitzenkandidat Ekkehard Gaydoul begrüßte alle Anwesenden auf das herzlichste, insbesondere alle Bieberauer Einwohner, die nicht Mitglied der FWG sind und aus Interesse an der Veranstaltung erschienen waren.

So war es ihm auch eine besondere Freude, mit Hartmut Volz einen FDP-Parlamentarier unter den Anwesenden zu sehen. Nach seiner Begrüßung begann der 1. Vorsitzende aufgrund des sehr umfangreichen Programms sogleich mit der Vorstellung der einzelnen Kandidaten.


Der eine oder andere Listenbewerber konnte aus beruflichen Gründen oder wegen eines grippalen Infekts (keine Vogelgrippe!) nicht an der Veranstaltung teilnehmen. Stellten sich die jeweiligen Kandidaten nicht persönlich vor, so übernahm Ekkehard Gaydoul dies für die fehlenden Personen.


Nach der Präsentation der Listenkandidaten auf den Positionen 1-8 stellte der 1. Vorsitzende Gaydoul nochmals die konzeptionelle Idee der FWG in den Vordergrund. "Kommunalpolitik von Bürgern für Bürger", und das mit dem Anspruch der "Überparteilichkeit".


Dies geht schon aus der Satzung der FWG hervor. So steht in

§3, Abs. 1: "Die Mitgliedschaft in anderen politischen Parteien oder Wählergemeinschaften ist zugelassen, soweit Aktivitäten für diese anderen Parteien oder Wählergemeinschaften im Rahmen der Kommunalpolitik (für die Stadtverordnetenversammlung und/oder Ortsbeiräte) in der Stadt Groß-Bieberau unterbleiben."

Der Vorwurf von SPD Spitzenkandidat Georg Weber, die FWG würde Augenwischerei betreiben, und die Aussage einiger vorderer CDU Listenkandidaten, die FWG würde Betrug am Wähler begehen, zeugen von wenig Sachkenntnis und sind reines Wahlkampfgetöse. Ob diese Art Wahlkampf als seriös zu bezeichnen ist, kann jeder für sich selbst beurteilen. Die FWG, so Gaydoul, wird trotz aller Unkenrufe an ihrem Motto festhalten. "Wir werden unabhängig von Parteiengeklöngel die Ideen der Bürger mehr in den Vordergrund stellen, als es die etablierten Parteien bis jetzt jemals zugelassen haben. Das ist unser Demokratieverständnis. Es wird mit uns weder eine Koalition noch eine Blockadepolitik geben. Jeder gute Vorschlag, der den Bürgern der Stadt Groß-Bieberau zum besseren gereichen könnte, wird von der FWG unterstützt werden", so der 1. Vorsitzende. Jeder Bürger kann sein persönliches Engagement und seine Ideen in unterschiedlichen Arbeitskreisen einbringen.

Nachfolgend stellte Ekkehard Gaydoul die einzelnen Arbeitskreise und deren jetzige Zusammensetzung vor. So hat sich der Arbeitskreis Allgemeines und  Finanzen (AF) vor allem mit dem Haushalt der Stadt Groß-Bieberau, möglichen Formen der Kooperation mit Nachbargemeinden und der Unterstützung des heimischen Gewerbes befasst. Diesen Arbeitskreis moderiert zur Zeit Jörg Bernius.


Die Themen des Arbeitskreises "LUBV" sind schwerpunktmßig Landwirtschaft & Umweltschutz, Bauen, die Dorferneuerung in Rodau und die Verkehrssituation in Groß-Bieberau. Hier ging Georg Krell, der als einziges CDU Mitglied an vorderer Listenposition der FWG zu finden ist, detaillierter auf die einzelnen Themen ein. Inhaltlich werden diese in einem unserer noch erscheinenden Flugblätter nachzulesen sein. Auf die Themen des Arbeitskreises Jugend, Soziales, Sport und Kultur (JSSK) gingen Listenkandidat Nr. 4 Uwe Hartmann und Nr. 7 Klaus Hesse ein. Beide veranschaulichten den Anwesenden die bisherigen Ausarbeitungen ihres Arbeitskreises zu diesem sehr umfangreichen Themengebiet und warben um weitere Mitglieder aus dem Kreis der Bürgerschaft fr diesen Arbeitskreis. Als Schwerpunktthemen sind hier zu nennen: das Ehrenamt, unsere Senioren, die Kindergärten und Schulen, das Kulturangebot und unsere Jugend, die Vereine und die Städtepartnerschaften. Detaillierte Informationen zu diesen Themen erhielt die Groß-Bieberauer Bürgerschaft bereits in Form eines Flugblattes im Laufe der Woche.

Die weiteren Listenkandidaten, die sich im hinteren Bereich der Liste befinden, wurden zu guter Letzt von Ekkehard Gaydoul mit Bild und Namen vorgestellt. Er bedankte sich bei allen, die zum Gelingen des bisherigen Wahlkampfes, in welcher Weise auch immer, beigetragen haben. Ganz besonderen Dank richtete er dabei an Dieter Buxmann, der nicht nur sehr nützliche Hinweise und Hilfen bei der Erstellung des Wahlkampfkonzeptes der FWG gegeben hatte, sondern auch seine Büroräumlichkeiten uneigennützig zur Verfügung gestellt hatte.

Weiterer Dank ging auch an Edgar Hermanns, der mit dem Internetauftritt der FWG Groß-Bieberau in so kurzer Zeit geradezu ein Meisterwerk erstellt habe. Die Seite wird so gut wie jede Woche aktualisiert und es lohnt sich, immer mal wieder dort hineinzuschauen. Alle Berichte werden dort, bevor sie woanders zu lesen sind, veröffentlicht. Zu erreichen ist diese Seite unter www.fwg-gross-bieberau.de

Nun bat Ekkehard Gaydoul Listenbewerber Nr. 3 Michael Hermanns, etwas zur aktuellen politischen Lage zu sagen. Dieser ging zunächst auf die Berichterstattung im Darmstädter Echo ein. Von Neutralität und journalistischer Recherchearbeit könne hier nicht gesprochen werden. Wie am Anfang dieses Berichtes erwähnt, würden nicht nur Unwahrheiten abgedruckt. Darüber hinaus habe Redakteur Frank Horneff im Echo einen auch die FWG betreffenden Kommentar verfasst, ohne bis heute auch nur einmal mit einem Vorstandsmitglied der FWG ein Wort gewechselt zu haben. Dieser Kommentar ziele nur darauf ab, die Wähler zu verunsichern. Der Wähler müsse jedoch wissen, dass Herr Horneff Mitglied im SPD Ortsverband Groß-Bieberau war, um solche Kommentare richtig einstufen zu können, so Hermanns.

Zum Thema "drohende Große Koalition ?" von CDU und SPD schloss Hermanns eine solche nicht aus. Er verdeutlichte am aktuellen Beispiel des noch schnell durchgeboxten Probelaufs eines gemeinsamen Bauhofes seine Ansichten. Es sei nicht verständlich, warum sich sogar eine anfänglich vehemente Ablehnung der SPD in Groß-Bieberau und Fischbachtal plötzlich in Wohlgefallen aufgelöst habe. Er brachte den Zuhörern zu dieser Sache deutlich seine Vermutungen zu Gehör. Zum Abschluss seiner Ansprache stellte er fest, dass auf der Frontseite des Flugblatts der CDU nur die Nr. 21, nicht aber wenigstens auch deren Spitzenkandidat zu sehen sei. Wenn der Bürgermeister ständig von der starken Mannschaft rede die hinter ihm stehe, so kämen nach Platz 21 aber nur noch die Plätze 22 und 23. Wie hier von einer "starken" Mannschaft die Rede sein könne würde er nicht verstehen, bemerkte der 2. Vorsitzende humorvoll. Er erlaubte sich zu fragen, wer bei der CDU nun eigentlich das Sagen hätte.

Der Unterschied der Flugblätter von FWG, CDU und SPD sei, so schloss Ekkehard Gaydoul diesen Teil des Abends ab, dass bei der FWG alles auf die Mannschaft und die Teamarbeit abziele und bei den anderen ein personifizierter Wahlkampf geführt würde. Genau einen solchen Personenkult lehnt die FWG in der Kommunalwahl jedoch ab.

Da die Zeit bereits auf 22:20 vorgerückt war, ging Ekkehard Gaydoul nun nochmals im Schnelldurchlauf auf die Möglichkeiten beim Kumulieren und Panaschieren ein. Er empfahl allen, welche diese Möglichkeiten nutzen wollen, Briefwahl zu beantragen, da sie so Zuhause in Ruhe Ihre Wahl treffen könnten.

Wer sich jedoch nicht sicher sei, wie so etwas gehe, könne ganz einfach auch weiterhin die Möglichkeit nutzen, eine Liste durch ein Kreuz unverändert zu unterstützen.


Am besten, so warb der 1.Vorsitzende bei allen Anwesenden, würde man sein Kreuz bei der Liste 5 und damit bei der FWG machen. Denn diese brächte Frischen Wind für Groß-Bieberau.

Um 22:45 schloss Ekkehard Gaydoul die Veranstaltung und wünschte allen einen guten Nachhauseweg.


Ortsrundgang in Rodau

Zur Kommunalwahl 2006 bewirbt sich mit der Freien Wählergemeinschaft Groß-Bieberau (FWG) eine weitere Gruppierung um den Einzug in die Stadtverordnetenversammlung. Die FWG hat sich "Basisdemokratie" und "unabhängige Sachpolitik" auf die Fahnen geschrieben.

Diesen Grundsützen wollte die FWG nun gerecht werden und in Rodau im Rahmen eines Ortsrundganges die Belange und Wünsche der Rodauer Bürgerinnen und Bürger erfragen. "Wir wollen sehen und hören, wo der Schuh drückt und welche Themen ins Stadtparlament eingebracht werden sollen", so der 1. Vorsitzende Ekkehard Gaydoul.

Die Beschreibung könnte wie ein Märchen beginnen: Es war an einem wunderschönen Sonn(en)tag im Februar . . . bei strahlend blauem Himmel und herrlichem Wanderwetter.

Die Mitglieder und Freunde der Freien Wählergemeinschaft Groß-Bieberau - es waren über 40 an der Zahl - trafen sich auf dem Marktplatz, um nach Rodau zu wandern.


Die Wanderung führte uns am Fischbach entlang zum Rodauer Bach. Dort informierten die Organisatoren Jörg Bernius und Georg Krell über den neuen Feld- und Wirtschaftsweg und den geplanten Steg über den Rodauer Bach. Die Route führte anschließend über den Riedberg, "großer Garten" genannt, zur Annie-Merz-Freizeit-Anlage, dem allseits beliebten Ort für Vereins- und Privatfeierlichkeiten. Die Anlage, die in den vergangenen Jahren sukzessive erweitert und ausgebaut wurde, bietet den Rodauer Bürgern und Vereinen vielfältige Möglichkeiten zum Feiern. Von hier aus hatten wir einen herrlichen Blick über den alten Ortskern von Rodau und auch die Möglichkeit, das in der Realisierung befindliche Neubaugebiet zu sehen.

Jetzt ging¬ís erst mal bergab zum ehemaligen Rodauer Schulhaus, das im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms umgestaltet und saniert wurde. Nun soll auch das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Rodau um- und ausgebaut werden, da die eine Garage für zwei Fahrzeuge samt Mannschaft deutlich zu klein ist, um ein zeitnahes und schnelles Umkleiden und Ausrücken der Feuerwehrleute zu gewährleisten.

Der Feuerwehrmann Manuel Schmidt zeigte uns die Räuumlichkeiten der Feuerwehr und erläuterte den Stand der Planung aus seiner Sicht. Ein zeitnahes Handeln ist geboten, da bereits durch den vor einigen Jahren errichteten Flachdachanbau Wasser eindringt. Dieser Raum wurde in früherer Zeit als Schulungsraum der Freiwilligen Feuerwehr und für den Ortsbeirat genutzt.


Auf der Rückseite des Gebäudes - aus Sicht der Brückenstraße - bröckelt bereits der Außenputz großflächig ab. Immense Kosten für die Fußbodenheizung zwangen die städtischen Gremien nach anderen Lösungen Ausschau zu halten, so dass im Rahmen der Dorferneuerung nach anderen Gestaltungsmöglichkeiten und Nutzungskonzepten für diesen Bereich gesucht wurde. So wird nun im Arbeitskreis Dorferneuerung überlegt, den Dorfplatz in der Eckstraße über den Rodauer Bach an den Schulhof mittels einer Brücke anzubinden. Den ehrenamtlich Mitwirkenden in dem Arbeitskreis möchte die FWG an dieser Stelle einmal herzlich danken; erfordert doch ein solcher Prozess viele Stunden Freizeit und Aufopferung für das Gemeinwohl. Andererseits ist durch die Mitwirkung der Bürger die von uns gewünschte "Basisdemokratie" gewährleistet und die Bevölkerung hat die Möglichkeit, die künftige Entwicklung ihres Ortes mit zu gestalten.

Die FWG unterstützt das Dorferneuerungsprogramm Rodau. Wir werden konstruktiv kritisch die Umsetzung der verschiedenen Planungen im Rahmen dieser Aktion verfolgen und versuchen, bei den anstehenden Änderungen auf das Erscheinungsbild und auf die Kostenentwicklung positiven Einfluss zu nehmen.

Durch die derzeit drastisch steigenden Energiekosten muss für die anstehende neue Beheizung des Schul- und Feuerwehrhauses nach einer ökologisch sinnvollen Lösung zur Nutzung nachwachsender Rohstoffe gesucht werden. Nur so kann die CO2 -Belastung und damit verbunden der Treibhauseffekt reduziert werden.

Die nächste Station unseres Ortsrundganges war das Rodauer Denkmal, dessen Neugestaltung vor einigen Jahren durch städtische Haushaltsmittel umgesetzt wurde. Die FWG steht der nun diskutierten Verlagerung des Denkmals kritisch gegenüber. Für eine solche Maßnahme müssen schlagkräftige Argumente vorgelegt werden, um uns für eine solche Investition zu überzeugen. Alleine das Argument einer Öffentlichen Förderung reicht hierzu nicht aus.


An dem Standort Hauptstraße/Eckstraße konnten wir viel notwendigere und einfacher umzusetzende Situationen erleben. Für die auf 30 km/h begrenzte Ortsdurchfahrt ist die kontinuierliche Überwachung des fließenden Verkehrs notwendig, da vielfach die vorhandene Geschwindigkeitsbegrenzung überschritten wird. Ist es doch hier schon oft zu brenzligen Situationen gekommen und leider hat sich auch schon ein Unfall ereignet. Hier kann sich unser gemeinsamer Ordnungsbehördenbezirk profilieren.

Die letzte Station dieses Ortsrundganges war das Baugebiet "Presseläcker". Wir überzeugten uns von dem Baufortschritt der bereits verkauften Plätze und dem derzeit als Baustraße ausgebauten Jochartweg.


Durch das derzeitige Stadtparlament wurden hier Entscheidungen getroffen, die keinen Eindruck einer geordneten städtebaulichen Planung aufkommen lassen. So ist nach Fertigstellung überbaubaren Flächen eine landwirtschaftliche Fläche mitten in einem Wohngebiet festgeschrieben. Diese Grünfläche zieht sich über den Bierbach bis zur Hauptstraße vorm - Hofhaus - hin. Wir sind der Meinung, dass sich ein Ort stets von innen nach außen entwickeln sollte und somit auch an dem Gesamtbedarf der betroffenen Bevölkerung.

Nach dieser langen Wanderung und den ergiebigen Gesprächen und Erläuterungen war der Hunger groß, so dass wir uns im Gasthaus Rauth erst einmal stärkten, bevor wir uns auf den Rückweg nach Groß-Bieberau machten.

Hier besuchte ein Teil der Wanderer mit Frauen und Kindern abschließend noch den Kräppelnachmittag des SPD-Ortsvereins Groß-Bieberau. Kurzweilig wurde hier Gesang und Musik bei Kaffee, Kräppel und netten Gesprächen geboten. Die FWG sieht solche Festivitäten als willkommen an, um die Unabhängigkeit und Überparteilichkeit zu zeigen, aber auch die Programme der Mitbewerber ins Stadtparlament kritisch zu beleuchten. Fairness und die gegenseitige Achtung des Anderen sollte hierbei oberste Priorität haben.


FWG: Frischer Wind für Groß-Bieberau


"Energiekosten senken - aber wie?"

Zum Thema "Energiekosten senken - aber wie?" referierte Energieberater Torsten May am 16. Februar in der "Blauen Hand" in einem bis auf den letzten Platz gefüllten Saal. Der geprüfte Geb&äudeenergieberater konnte von der Freien Wählergemeinschaft als Referent für dieses wichtige Thema gewonnen werden, und die Anzahl neuer Gesichter im Saal zeigte, dass diese Probleme nicht nur die FWG interessierten. Der 1. Vorsitzende Ekkehard Gaydoul begrüßte alle Anwesenden auf das herzlichste und freute sich insbesondere darüber, dass auch aus den anderen Parteien einige Interessierte der Einladung gefolgt seien.


Er übergab nach seiner Ansprache an den Leiter des Arbeitskreises Landwirtschaft, Umwelt, Bauen und Verkehr Georg Krell, der diesen Abend maßgeblich initiiert und organisiert hatte. Dieser ging kurz und prägnant auf die Themen seines Arbeitskreises ein und fand schnell den Weg zu den Energieproblemen der heutigen Zeit.

Er sprach die einzelnen Themengebiete an, die den Bereich Energie umreißen und ließ danach Torsten May mit seinem gut zweieinhalbstündigen Vortrag beginnen. Nur auf die wesentlichsten Punkte soll hier eingegangen werden. Jeder Bürger würde ja schon, alleine wegen der in den letzten Jahren massiv gestiegenen Energiepreise, energiebewusstes Denken an den Tag legen. Alleine der Gaspreis habe sich seit der Einführung des Euro fast verdoppelt. Auch die neuerlichen Preise bei Heizöl, Strom und Sprit würden den Bürger zum Umdenken zwingen. Das größte Einsparpotenzial liege aber beim Verbrauch für den Betrieb der häuslichen Heizungsanlage. Hier währe ein Einsparpotenzial von über 25 Prozent und mehr möglich. So könne man alleine durch das Absenken der Zimmertemperatur um nur ein Grad bis zu sieben Prozent Heizkosten einsparen.


Um in Zukunft nicht an den Heizkosten arm zu werden, sei es unabdingbar, früher oder später eine gute Isolation des eigenen Gebäudebestandes vorzunehmen. Hierzu zählt insbesondere die Außenisolierung der Hauswand, die Eindämmung oder Beseitigung von Kältebrücken, eine gute Dachisolation, aber auch die Dämmung von Kellerdecken. Mit solchen Maßnahmen könne der Geldbeutel nachhaltig entlastet werden. Auch über offene Kaminklappen würde bei nicht laufender Heizung Wärme ungenutzt entweichen. Die Heizungsanlage sollte im Verbrauch und im Wirkungsgrad überprüft werden. Die Gründe, die eine Umstellung auf Pellets, Öl, Gas, Strom, Hackschnitzel oder Holzscheitvergaserheizung notwendig machen, sind immer verschieden. Wer umstellt sollte aber gleichzeitig prüfen, ob sich für ihn nicht zusätzlich auch die oftmals geförderten Maßnahmen für Warmwasserkollektoren und/oder Photovoltaikanlagen rechnen könnten. Mit den Photovoltaikanlagen kam Herr May auch zum Thema Stromeinspeisung und Reduzierung des Stromverbrauchs. Strom sei die teuerste Energie und für eine Heizung denkbar ungeeignet.

Hier regte sich nun aus den Reihen der Zuhöerschaft bei einigen auch der Widerspruch gegen das "erneuerbare Energiengesetz" und gegen das "Energie- Einspeisungsgesetz". Volkswirtschaftlich gesehen sei es im Grunde nicht vertretbar, wie mit diesen Gesetzen die Wirtschaft geschwächt und die Strompreisspirale weiter angetrieben würde. Es wäre klar, meinten einige, dass die Stromversorger den Überhöhten Strompreis, den sie an die Betreiber von Photovoltaikanlagen per Gesetz zahlen müssen, sich auf verdeckten Wegen wieder beim Privatverbraucher holen würden. Ein weiterer Anstieg der Strompreise sei absehbar, je mehr dieser Anlagen in Zukunft betrieben würden.


May nannte weitere Möglichkeiten Strom zu sparen. Hierzu gehören sowohl das Umsteigen auf Energiesparlampen und Elektrogeräte nicht im sogenannten "stand by" Modus zu belassen, als auch Warmwasser-Zirkulationspumpen nicht im Dauerbetrieb laufen zu lassen.

In seinen Ausführungen ging Herr May auch auf den ab 01. Januar 2007 gesetzlich vorgeschriebenen Energiepass ein. Dieser Energiepass beinhalte die genaue Analyse und Berechnung der Energieklasse einer Immobilie. Will man in Zukunft ein Haus veräußern, oder tritt man als Vermieter auf, müsse man diesen Energiepass haben. Dieser könne sich in Zukunft auch auf die Miethöhe und den Verkaufspreis auswirken. Der einfache Eigenheimbesitzer sei davon aber nicht betroffen.

Im Verlauf des Vortrages ging Herr May immer wieder auf Fragen, Einwendungen oder Anregungen der Anwesenden ein. Er brachte Beispiele aus der Praxis, die er unter anderem mit Aufnahmen einer Wärmebildkamera verdeutlichte.

Bis zum Schluss vermittelte er zu dem sehr umfangreichen Thema Energie sparen viele Informationen. Trotzdem der Vortrag bis fast 23:00 Uhr dauerte, hatten die Zuhörer doch nur einen Abriss über all die Möglichkeiten erhalten, die sich im Energieeinsparen ermöglichen. Es wird ein aktuelles Thema bleiben.


Nach dem Ende des Vortrages bedankte sich Ekkehard Gaydoul nochmals bei allen Anwesenden für ihr zahlreiches Erscheinen und forderte zum weiteren Gedankenaustausch auf.


Bericht und Bilder: Michael Hermanns

Wahlkampfauftakt der Freien Wählergemeinschaft

Zu einer internen Präsentation des erarbeiteten Wahlkampfkonzeptes hatte der Vorstand der Freien Wählergemeinschaft Groß-Bieberau am Donnerstag den 02. Februar in die Gaststätte "Bieber Lokales" eingeladen.

Der 1. Vorsitzende Ekkehard Gaydoul er&öffnete pünktlich um 20:15 die Sitzung und konnte eine stattliche Zahl von Mitgliedern begrüßen. Durch professionelles technisches Equipment unterstützt, fiel es dem Spitzenkandidaten der FWG Gaydoul nicht schwer, überzeugend den Anwesenden die Inhalte der bisher erarbeiteten Plakate, Broschüren und Flugblätter zu vermitteln.


Das Logo der FWG, das federführend von Listenbewerber Nr.8 Uwe Withelm erarbeitet wurde, hat die Grundfarbe blau. Diese sei zum einen noch von keiner politischen Richtung belegt und sei zum anderen Bestandteil unseres Bieberwappens. Da sich die Freie Wählergemeinschaft ausschließlich dem Wohle der Groß-Bieberauer Einwohnerschaft und nicht parteipolitischen Interessen verpflichtet fühle, wäre die Entscheidung für den Grundton nicht schwergefallen erläuterte Gaydoul. Die Farbe orange, ebenfalls politisch noch frei, stelle die Farbe der Erneuerer dar. Diese wird sich im Logo der FWG als ein nach oben aufgerichteter Querbalken in einem Quadrat darstellen und soll für Aufbruch in eingegrenzten Strukturen und für die Offenheit der FWG stehen.


Bei allen vorgestellten Aufmachungen handelte es sich nicht mehr um Diskussionsvorlagen, sondern um nahezu druckfertige Erzeugnisse, die in Eigenregie von Mitgliedern der FWG erarbeitet wurden. Sowohl die Einzelbilder und Gruppenaufnahmen, das Logo der FWG, als auch die gesamte Aufmachung und die Inhaltlichen Schwerpunkte unserer zukünftigen Arbeit wurden in Heimarbeit ohne sogenannte Experten Unterstützung erstellt wie Gaydoul feststellte. Er bedankte sich nochmals ausdr√ºcklich bei allen Mitgliedern und B√ºrgern, die zum Ergebnis dieses Projektes beigetragen hatten.


Die Ergebnisse zeigen, so Gaydoul, dass es in der FWG an Professionalität nicht mangele und man sich nun getrost auch in der Öffentlichkeit inhaltlich noch deutlicher präsentieren könne. Der Bürger solle schon am äußeren Erscheinungsbild der FWG erkennen können, dass hier Tätigkeit im Vordergrund stehe und so auch davon auszugehen sei, dass sich die Inhalte ebenso sehen lassen könnten wie das Äußerliche.


Edgar Hermanns ist parallel damit beschäftigt, die Homepage der FWG www.fwg-gross-bieberau.de zu gestalten und mit Leben zu füllen. Diese soll mit Beginn des öffentlichen Wahlkampfes der FWG am 12.2. für die Öffentlichkeit freigeschaltet werden. Er informierte die Anwesenden, die bereits das Entstehen der Seite mitverfolgen können, darüber, dass Änderungswünsche und Anregungen bis zum 09. Februar vorliegen müssten, da es danach nicht mehr möglich sei diese Dinge einzubinden.


Auch hier lässt nichts, wie bedauerlicherweise in Presseberichten manch anderer Parteien zu lesen war, auf Verzagtheit schließen, sondern es weht auch hier ein frischer Wind.


Insgesamt zeigte sich Ekkehard Gaydoul zufrieden über das bisher erreichte und auch der vorgegebene Zeitplan sei bis dato exakt eingehalten worden. Es zeige sich, dass dem Bürger in der FWG nicht nur das Gefühl der Entfaltung seiner Ideen und Fähigkeiten gegeben wird, sondern diese auch tatsächlich zur Umsetzung kommen. Ekkehard Gaydoul teilte noch das weitere Vorgehen und die damit verbundenen Termine mit.


Den Schwerpunkt des Informationskonzeptes werden vier Veranstaltungen bilden: Den Auftakt macht ein Vortrag des geprüften Energieberaters Torsten May am Donnerstag, dem 16.2., um 20 Uhr, in der "Blauen Hand". Er wird zum Thema "Energie sparen - aber wie ?" sprechen und sich unter anderem zur weiteren Entwicklung der Öl- und Gaspreise äußern, dem Energiepass der deutschen Energieagentur, den Energieeinsparpotenzialen im Gebäudebestand, der Anwendung alternativer Energien im häuslichen Bereich, der Energieeinsparverordnung und ihren Auswirkungen sowie wirtschaftlicher Modernisierung mit Fördermitteln und viele Beispiele aus der Praxis geben. Zu dieser Veranstaltung ist die gesamte Bevölkerung herzlich eingeladen.


Drei Tage später am 19.2. folgt mit einem Ortsrundgang in Rodau die nächste FWG- Aktivität. Hierzu wird der Ortsbeirat, die Ortsgruppe der Feuerwehr, alle Rodauer Vereine sowie die Rodauer Freie Liste persönlich eingeladen. Einzelheiten zum Tagesablauf sind der Tagespresse zu entnehmen.


Am 2.3. ist die Bevölkerung zur Öffentlichen Vorstellung des FWG-Wahlprogrammes um 20 Uhr ins Deutsche Haus eingeladen. Hier werden die Listenbewerber die Ziele der FWG für die kommende Wahlperiode darlegen - eine gute Gelegenheit, die Kandidaten der Freien Wähler im persönlichen Gespräch näher kennen zu lernen.


Den guten Schluss bildet eine Wanderung zur Hippelsbach am 19.3., auch hier werden genauere Informationen rechtzeitig in der Tagespresse und im "Blättchen" zu lesen sein.


Abschließend stellte Gaydoul nochmals den hervorragenden Teamgeist innerhalb der FWG heraus. "Ein jeder bringt sich ein und übernimmt Aufgaben. Nur so ist es möglich, innerhalb solch kurzer Zeit aus dem Stand heraus einen Erfolg versprechenden Wahlkampf zu führen". Das nächste Arbeitstreffen der FWG wurde für den 10.2. terminiert, bevor Gaydoul die Veranstaltung um 22.30 Uhr beendete.


Arbeitskreis Landwirtschaft Umwelt Bauen und Verkehr (LUBV) erkundet die Groß-Bieberauer Gemarkung

Um Veränderungen und Verbesserungen in der Gemeinde herbeiführen zu können, muss man sich mit der Materie zunächst befassen. Es gilt Ortstermine wahrzunehmen und sich ein Bild davon zu machen, wo und ob überhaupt etwas im Argen liegt und ob in der Zukunft ein besonderes Augenmerk bei der Parlamentsarbeit auf diese Dinge gerichtet werden muss.

Dies sah nicht nur Georg Krell, seines Zeichens Landwirt und Bewerber Nr. 2 der Liste der FWG zur Kommunalwahl am 26. März 2006 so, sondern auch die anderen Mitglieder und Personen, die sich für den Bereich Landwirtschaft, Umwelt, Bauen und Verkehr interessieren. Am Sonntag den 29. Januar trafen sich einige des Arbeitskreises LUBV um die Mittagszeit, um eine Rundfahrt durch die Gemarkung vorzunehmen. Erster Anlaufpunkt war die eiserne Brücke am Eisteich, die offiziell für Fahrzeuge gesperrt ist, da ihre Eisenträger zum Teil durchgerostet sind. Dem Schild nach kann ein nicht Eingeweihter jedoch die Brücke im guten Glauben, sie trage bis 1,5 Tonnen, überqueren. Das Schild, das auf die Gefahr der Einsturzgefahr hinweisen soll, sucht man vergeblich.


Fraglich war aber für die Arbeitskreismitglieder, ob es unbedingt eine neue Brücke geben muss, oder nicht erst geprüft werden sollte, ob das Problem mit einer Erneuerung der durchgerosteten Träger nicht auch kostengünstiger zu beheben wäre.

Weiter befand Georg Krell, dass es auch gelte, den zur B38 weiterführenden Feldweg auszubessern, was seit jeher auch durch die Landwirte unterstützt worden sei.

Zweite Station waren die Brunnen in der Lache. Die Trinkwasserqualität und deren Sicherung ist ein weiteres wichtiges Thema, das nie an Aktualität verliert. Die ständig steigenden Anforderungen an die Qualität des Wassers machen es erforderlich, unsere Brunnen im Auge zu behalten. Um die langfristige Trinkwassersicherung auch bei steigenden Anforderungen an die Qualität des Wassers in unserer Region zu gewährleisten, wird in der FWG auch die Erschließung neuer Tiefenbrunnen diskutiert und in Betracht gezogen.


Danach ging es in den Haslochwald, um die in unserer Region vorhandenen nachwachsenden Rohstoffe in Augenschein zu nehmen. Interessant wird es bei den steigenden Energiepreisen für die Heizungsanlage sein, zumindest unterstützend, auch die Nutzung heimischer Rohstoffe einzusetzen. Holzpelletts und Holzhackschnitzel oder der einfache Holzscheit liefern aus heimischen Gefilden Alternativen, von denen manch einer vor Jahren noch sagte, dass diese nicht mehr zeitgemäß seien. Derjenige, der sich weniger an zeitgemäße als an praktische Dinge hielt, dürfte heute froh über seinen Kamin oder Ofen in der Küche sein. Die Förderung heimischer nachwachsender Rohstoffe als alternative Heizquelle liegt im Interesse der FWG.


Ein weiteres leidiges Thema wird für die FWG auch die Frage der Verkehrssituation in Groß-Bieberau sein. Einerseits ist das heimische Gewerbe zum Teil von den Verkehrsströmen abhängig, andererseits ist die Lärmbelastung sehr hoch. Um bald eine gewisse Linderung herbeizuführen, wurde die Möglichkeit diskutiert, den Schwerlastverkehr auf Tempo dreißig zu reduzieren. Ob die Straßenverkehrsbehörde zum jetzigen Zeitpunkt zu mehr bereit sein wird bleibt abzuwarten, nachdem eine Sperrung der Ober-Ramstädter Straße in der Vergangenheit abgelehnt worden war. Die Umgehungsstraße B38 wird uns ebenso beschäftigen, wie das hohe Verkehrsaufkommen insbesondere zu Zeiten des Berufsverkehrs.


Das noch brach liegende Brauereigelände war an diesem Tag ein weiterer Punkt, der nicht unerwähnt blieb. Auch hier gilt es, bald eine Lösung für die damit seit Jahren verbundenen Probleme zu finden. Die Erneuerung der Fahrbahndecke der Römerstraße hängt mit einer Lösung der Nutzung des verbliebenen Geländes ebenso zusammen, wie die Gestaltung des zukünftigen Stadtkerns. Ein privater Investor für ein Seniorenwohnheim erschien den Arbeitskreismitgliedern als eine echte Alternative zu einem missratenen "Senio"-Projekt, das den Bürger nur belastet. Die Senioren der Stadt fänden im Alter ein Angebot auch in Groß-Bieberau wohnhaft bleiben zu können und befänden sich außerdem im Zentrum. Wer suchet, der findet. So wird auch ein Investor gefunden werden, waren sich die Arbeitskreismitglieder einig.


Als nächste Station für diesen Tag fuhr man nach Rodau, um dem Baugebiet "Presseläcker" einen Besuch abzustatten. Georg Krell erläuterte den Anwesenden, wie es zu diesem Baugebiet kam, welche Besonderheiten in Bezug auf Oberflächenwasser von Nöten waren und was es mit der Fläche zwischen dem Ortskern von Rodau und dem Baugebiet auf sich habe, die nicht bebaut sei. Für die noch nicht Eingeweihten ergab sich auch hier manch Wissenswertes für die spätere parlamentarische Mitarbeit. Für die FWG wird die Frage weiterer Erschließung von Neubaugebieten in der Gemarkung von Groß-Bieberau ein wichtiges Thema sein. Will Groß-Bieberau den Kleinstadtcharakter behalten, oder soll mit immer weiteren Baugebieten bei schrumpfender Bevölkerungszahl alles zugebaut werden, was Groß-Bieberau so anziehend macht?


Der vorletzte Anlaufpunkt war der Dorfplatz mit dem Ehrenmal und das Feuerwehrhaus im Ortskern von Rodau. Auch hier stehen verschiedene Änderungen ins Haus. Unter anderem auch die Erneuerung der Heizungsanlage mit Pelletts. Die FWG wird kritisch die Umsetzung diverser Pläne verfolgen und versuchen, positiv auf das Erscheinungsbild und auf die Kostenentwicklung bei den anstehenden Sanierungsarbeiten am Feuerwehrhaus und auf die Änderungen am Standort des Ehrenmals im Rahmen der Dorferneuerung Einfluss zu nehmen.


Georg Krell stellte fest, dass es nur einige wenige der vielen Dinge waren, die der Arbeitskreis an diesem Tag in Augenschein genommen hatte. Es gäbe viel zu tun und er stellte heraus wie wichtig es sei, dass des Bürgers Kreativität wieder mehr zur Geltung käme. Als letzten Punkt machte die Gruppe noch einmal am Ortseingang von Groß-Bieberau halt um sich ihre Vorstellungen einer zukünftigen ortsfernen Trassenführung für eine Ortsumgehung nochmals vor Augen zu führen.


Bericht und Bilder: Michael Hermanns


Wahlkampfvorbereitungen

 

Zur Vorbereitung und Abstimmung der Wahlkampfbroschüren und Flugblätter, den Prospekten und Plakaten trafen sich das Wahlkampfteam mit den Arbeitskreismitgliedern am Samstag den 28.01.2006 bei Dieter Buxmann zu einem ganztägigen Arbeitstreffen.

 

Bildimpressionen:


 

Seitenauswahl