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B 38 Sanierung der Ortsdurchfahrt Groß- Bieberau - Süd mit Ausbau von 4 Bushaltestellen 26.06.2020

B 38 Sanierung der Ortsdurchfahrt Groß- Bieberau - Süd mit Ausbau von 4 Bushaltestellen Newsletter 2. vom 19.06.2020

 

Antrittsrede unserer Bürgermeisterin Anja Dorothea Vogt am 05.06.2020

Quellenangabe: Bildrechte @floriansenger.de

Sehr geehrter Herr Stadtverordnetenvorsteher, lieber Bernd,

lieber Edgar Buchwald,

sehr geehrter Herr Ehrenbürgermeister,

sehr geehrte Damen und Herren der Stadtverordnetenversammlung und des Magistrates,
liebe Familie und Freunde,
sehr geehrte Gäste,
liebe Groß-Bieberauerinnen und Groß-Bieberauer.

Zunächst einmal möchte ich mich dafür bedanken, dass sie alle heute hierhergekommen sind.                                                        

Vielen Dank!                    

Ich freue mich heute auch besonders über die Anwesenheit des ersten Kreisbeigeordneten Herrn Robert Arndt. Wir waren beide Schüler der Albert-Einstein-Schule - hallo Robert, schön, dass Du da bist- und über die Anwesenheit von Ihnen, Frau Sprößler, als Vertreterin der Kreisversammlung der Bürgermeisterinnen - und Bürgermeisterkollegen. Und ich habe auch mit Freude entdeckt, dass sich weitere Bürgermeisterkollegen aus der direkten Nachbarschaft auf den Weg zu uns gemacht haben.

Bitte sehen Sie es mir nach, wenn ich einen Ehrengast jetzt nicht namentlich erwähnt haben sollte:                                

Sie alle sind für mich Ehrengäste!

In Zeiten von COVID 19, haben wir sehr vieles lernen müssen. Insbesondere auch, dass Stadtverordnetenversammlungen nicht für jedermann zugänglich sind, sondern ganz genau darauf geachtet werden muss, wer eine Einladung erhält und wer nicht. Die Besucherzahlen für diesen Saal, sind demnach auch streng vorgeschrieben.

Umso mehr freue ich mich, dass es trotzdem heute möglich ist, vier Menschen aus meinem engsten Familienkreis zu begrüßen.

Dies ist an erster Stelle meine aus Bayern angereiste Mutter, meine ebenfalls aus Bayern angereiste Schwester Felicitas, meine jüngere Tochter Nadine und mein Partner Dr. Gerald Kunzelmann, der in den vergangenen Wochen stets an meiner Seite war und mich tatkräftig unterstützt hat. Schön, dass Ihr heute Abend hier sein könnt!

Meine „Große“ Tochter Svenja hat erst vor gut einer Woche ihren Dienst in einem Krankenhaus in Stockholm in Schweden angetreten und kann heute leider nicht hier sein.

Ein kurzer Blick zurück:

Vor vielen Jahren, hatte ich die Ehre während meines ersten Studiums meine Wahlstelle hier im Rathaus Groß-Bieberau zu absolvieren.

Ich hatte Herrn Seubert – unseren heutigen Ehrenbürgermeister, den ich an dieser Stelle nochmals herzlich begrüßen möchte und über dessen Anwesenheit ich mich besonders freue, gebeten, mir Einblicke in die Verwaltung von Groß-Bieberau zu gewähren. Er hat sie mir gewährt und ich denke sehr gerne an diese Zeit zurück!

Doch wer hätte damals gedacht, dass ich einmal hier vor Ihnen stehe und meine Antrittsrede halte?     

Natürlich bin ich stolz darauf, heute hier vor Ihnen stehen zu dürfen und es ist mir eine große Ehre, der Stadt meiner Jugend in den nächsten Jahren dienen zu dürfen. Ich danke den Menschen hier in Groß-Bieberau, die mir diese verantwortungsvolle Aufgabe übertragen haben, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben, - und bei denen, die es nicht getan haben hoffe ich, sie in den kommenden Jahren von meiner Arbeit zu überzeugen. Im Bewusstsein der großen Verantwortung nehme ich das Amt mit Demut und Respekt an.

In den 6 Monaten vor dem Wahlsonntag, hatte ich die Möglichkeit Groß-Bieberau noch intensiver, als ich es bisher kannte, kennen zu lernen.

Besonders habe ich mich über die offene und freundliche Atmosphäre bei den vielen Gelegenheiten zu meiner Vorstellung gefreut. Es gab unfassbar viele Gespräche mit den Menschen hier vor Ort, mit Vereinen, Institutionen, Parteien, Vertretern der Kirche. Ich fürchte eine abschließende Aufzählung würde hier deutlich den Rahmen sprengen, aber ich möchte es nicht versäumen, mich auch bei diesem Anlass, noch einmal hier bei Ihnen allen für die vielen guten Gespräche, Anregungen und die tatkräftige Unterstützung zu bedanken.

Wichtig ist mir an dieser Stelle meinen Dank den Freien Wählern auszusprechen und hier möchte ich namentlich besonders Dich, lieber Ekkehard Gaydoul, stellvertretend für ein sehr engagiertes, hochprofessionelles, unermüdliches Team an meiner Seite erwähnen. Mein Dank gilt ebenfalls der gesamten SPD, für die ausgesprochene Wahlempfehlung und tatkräftige Unterstützung, wo auch immer diese nötig war.

Ich trete als Bürgermeisterin nicht nur an um eine laufende Verwaltung zu führen, sondern auch um frischen Wind in unsere Stadt zu bringen. Hierzu gehört es natürlich auch, die politischen Gremien von neuen Dingen zu überzeugen, um die Verwaltung für die Zukunft bestmöglich aufzustellen.

Bei den Sachthemen, liegt mir die Groß- Bieberauer Verkehrssituation besonders am Herzen. Die direkte Anbindung der MHI an die B38 und die schon seit sehr vielen Jahren notwendige Umgehungsstraße - beides sind sehr dicke Bretter, die unbedingt mit Herzblut und Energie angegangen werden müssen. Hier freut es mich besonders, dass die Bürgerinitiative zur Ortsumgehung B 38 mit großem Engagement bei diesem Thema eingestiegen ist. Auch wenn das angestrebte Bürgerbegehren hier nicht zum Zug kommen kann, wird das Ziel gemeinsam in Angriff genommen.

Die anderen Themen, wie Kinder und Jugendbetreuung, Vereine, Standortmarketing und Soziales dürfen dabei selbstverständlich nicht zu kurz kommen.

Das ehrenamtliche Engagement ob bei der Feuerwehr …..oder in den Vereinen ist sehr ausgeprägt und ist ein enorm wichtiger Bestandteil unserer Stadt.

Was wären wir ohne das Ehrenamt?                                         

Gerade auch beim Großbrand letzte Woche konnten wir das alle sehr eindrucksvoll erleben. Den Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden ist zu verdanken, dass das Feuer nicht auf angrenzende Wohngebäude und Anwesen übergreifen konnte. Herzlichen Dank noch einmal für die hervorragende Arbeit!  

Diese Arbeit werde ich auch weiterhin nach Kräften unterstützen.

In der aktuellen Corona-Krise erleben wir gerade eine sehr schwierige Zeit. Menschen sind in Kurzarbeit, viele kleine und mittlere Betriebe sind in ihrer Existenz bedroht. Auch wenn zahlreiche staatliche Hilfsprogramme aufgelegt wurden, wird dies nicht alle Folgen der Pandemie abfedern können. Deshalb ist es wichtig, dass die gesamte Gesellschaft zusammensteht. Ich danke allen, die derzeit unser gesellschaftliches Leben aufrechterhalten.

Die Menschen in Groß-Bieberauer haben sich in der Corona-Krise bislang vorbildlich verhalten. Danke auch dafür! Der Rückgang der Ansteckungszahlen gibt Anlass zur Hoffnung.

Die wirtschaftlichen Folgen der Krise, machen wir uns da nichts vor, werden wir allerdings noch lange schmerzhaft spüren. Ich teile daher die Einschätzung unserer Stadtverordneten und nehme ihre Sorgen sehr ernst.
Es ist schon jetzt klar, dass die Steuereinnahmen sinken werden! Damit werden wir und ganz besonders auch ich umgehen müssen.

Ich habe Ihnen nun ein wenig von meinen Zielen und den bestehenden Herausforderungen erzählt. Nun möchte ich auch Wünsche formulieren:

Ich habe auch noch ein paar Wünsche an Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen aus dem Magistrat.
Ich wünsche mir einen selbstbewussten Magistrat, einen Magistrat, der Impulse setzt, einen mutigen und einen entscheidungsfreudigen Magistrat.

Und wenn wir schon beim Wünschen sind:

Unsere Stadtverordnetenversammlung hat im letzten Jahr und das ist mir sehr wichtig, einstimmig dem „Hessischen Plädoyer für ein solidarisches Zusammenleben“ zugestimmt.

Ein wichtiger Satz findet sich dort im fünften und letzten Absatz:

Dort heißt es: „Wir setzen uns für eine demokratische und gewaltfreie Streitkultur ein. Und wir schreiten ein, wenn die Grenzen eines guten, fairen und demokratischen Miteinanders verletzt werden.“

In diesem Sinne wünsche ich mir, dass wir alle die Inhalte dieser Erklärung mit Leben füllen, auch und gerade wenn es mal ruckelt….

Politik besteht immer aus Geben und Nehmen. Es braucht die Fähigkeit zu Kompromissen, die Bereitschaft, die Argumente des anderen gelten zu lassen und sie zu respektieren.

Auch der Andere und seine Meinung und Kenntnisse sind wichtig.

Es braucht die Fähigkeit aufeinander zuzugehen und es braucht den Respekt vor dem Mitstreiter, um die beste Entscheidung zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger zu treffen. Genau das ist unsere Aufgabe.

Wenn wir wollen, dass sich die Menschen in unserer Stadt mit gegenseitigem Respekt begegnen, dann müssen wir in den städtischen Gremien mit gutem Beispiel voran gehen.

Mit diesem Anspruch trete ich mein Amt an.                      

Ich will gemeinsam mit Ihnen, liebe Kolleginnen und Kollegen, die besten Lösungen für Groß-Bieberau entwickeln und ich bin der festen Überzeugung, dass das mit Ihnen allen gelingen kann und gelingen wird.

Bei Dir lieber Edgar, möchte ich mich dafür bedanken, dass Du Dir in den letzten Wochen immer wieder Zeit dafür genommen hast, Dich mit mir zusammenzusetzen, um Entscheidungen, die die Zukunft betreffen, abzustimmen! Danke Edgar!

Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt danke ich für Ihre Anwesenheit heute, Ihre Mithilfe und die Vorbereitung des heutigen Abends.

Ich sprach eingangs von

„Frischem Wind für Groß-Bieberau“ – Was also bedeutet das für die Zukunft?

Es bedeutet nicht, jetzt alle Schreibtische umzustellen und die Wände im Rathaus bunt anzumalen:

Es bedeutet die Stärken der Vergangenheit mit in die Zukunft nehmen, die Dinge mit etwas Abstand betrachten und bewerten, neue, andere Gedanken einbringen.

Lassen Sie uns beginnen!

Ich freue mich drauf!

Wir können großartiges für Groß-Bieberau erreichen!

 

Vielen Dank!

Bilder der Amtseinführung der Bürgermeisterin Anja Dorothea Vogt am 05.06.2020

Bilder der FWG Glückwunschkarte zur Amtseinführung unserer Bürgermeisterin Anja Dorothea Vogt am 05.06.2020

Glückwünsche der FWG zur Amtseinführung unserer Bürgermeisterin Anja Dorothea Vogt am 05.06.2020

 

  • Bilder der Glückwunschkarte finden Sie hier

Hier können Sie die Antrittsrede Ihrer Bürgermeisterin Anja Dorothea Vogt vom 05.06.2020 lesen

Grußwort unseres Fraktionsvorsitzenden Ekkehard Gaydoul zur Amtseinführung der neuen Bürgermeisterin Anja Dorothea Vogt

Information Jahnstraße B38 Beginn der Bauarbeiten ab 04.06.2020

Straßenbauprogramme in Darmstadt, an Autobahnen und Bundesstraßen, im Landkreis Darmstadt-Dieburg 06.05.2020

Hessen Mobil an Autobahnen und Bundesstraßen:

Hessen Mobil im Landkreis Darmstadt-Dieburg

Vorhaben Stadtgebiet Darmstadt:

Haupt- und Finanzausschuss beschließt Haushalt gemäß neu geschaffenem §51a (HGO)

Haupt- und Finanzausschuss beschließt Haushalt gemäß neu geschaffenem §51a (HGO)

(eg) Am Montag, 20.4., wurde, legitimiert durch den kürzlich ins Leben gerufenen §51a der Hess. Gemeindeordnung, in Groß-Bieberau in einer Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses endlich der Haushalt der Stadt Groß-Bieberau für das Jahr 2020 verabschiedet.

Dieser wurde schon am 27.1. in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht und in zwei Lesungen des Haupt- und Finanzausschusses beraten. Der Einfluss der inzwischen allgegenwärtigen Corona-Krise auf die Finanzplanungen der Stadt nahm einen Großteil der Beratungen unter der sachkundigen Leitung des Ausschussvorsitzenden Jörg Bernius (FWG) ein. Als Gast konnte er auch die künftige Bürgermeisterin der Stadt Groß-Bieberau, Anja D. Vogt, begrüßen.

Nach Ansicht nicht nur der FWG-Fraktion werden wir im laufenden Kalender- und Haushaltsjahr die Auswirkungen der Corona-Krise durchaus spüren, sei es durch teilweisen Wegfall von Kindergartenbeiträgen oder durch Stundung von Gewerbesteuervorauszahlungen.

Dennoch gab es nach Auffassung der FWG für die Verabschiedung des Haushaltes in der vorliegenden Form gute Gründe, von denen hier einige stellvertretend genannt werden sollen:

 

  • Insbesondere in Zeiten der Corona-Krise muss die Stadt flexibel handlungsfähig sein und bleiben und sich vor allem auf die Zeit nach Corona vorbereiten. Ohne Haushalt ist das unmöglich.
  • Der Zeitpunkt, wann basierend auf zuverlässigen Daten ein angepasster Haushalt aufgestellt und beschlossen werden kann, ist völlig unklar. Wahrscheinlich dauert dies noch Monate, sodass die Stadt Groß-Bieberau das Jahr 2020 ohne Haushalt bestreiten muss, was für die FWG-Fraktion undenkbar (und nebenbei auch rechtlich nicht möglich) ist.
  • Wir möchten der neuen Bürgermeisterin den Rücken freihalten, Groß-Bieberau durch diese schwere Zeit zu steuern. Es gibt hier erwartungsgemäß viele wichtige Entscheidungen, die in einem komplett neuen Umfeld situativ getroffen werden müssen. Die Erstellung eines Haushaltes würde unverhältnismäßig viel Zeit in Anspruch nehmen, die nach unserer Erwartung dringend anderweitig benötigt wird. Falls nötig, kann mit einem Nachtragshaushalt im Herbst korrigiert werden.
  • Unsere Vereine sind durch die Corona Krise ebenfalls stark betroffen. Hier sollten wir die Möglichkeit offenhalten, auch in diesen Zeiten eine Vereinsförderung aufrechtzuerhalten. In welchem Maße das dann letztendlich sein kann, bleibt zu gegebener Zeit zu entscheiden.
  • Wir trauen der neuen Bürgermeisterin, dem Magistrat und den parlamentarischen Gremien den Sachverstand und das Augenmaß zu, die Möglichkeiten, die der dann gültige Haushalt bietet, sinnvoll, entsprechend restriktiv, aber doch auch zielführend zu nutzen.

 

Nach ausführlicher Diskussion wurde der Haushalt einstimmig bei einer Enthaltung aus den Reihen der CDU-Fraktion beschlossen.

Darüber hinaus wurde die Aussetzung der Kindergartenbeiträge mit Beginn 1. April bis zur Wiedereröffnung der Kindertagesstätten einstimmig beschlossen.

Die FWG-Fraktion wird sich weiterhin im wöchentlichen Rhythmus per Telefonkonferenz zu aktuellen Themen abstimmen.

Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Ekkehard Gaydoul

Vorsitzender FWG-Fraktion

 

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