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Vorstellung der Bewerberin Anja Dorothea Vogt zur Bürgermeisterwahl 2020 Groß-Bieberau

Darf ich mich kurz vorstellen?

Mein Name ist Anja Dorothea Vogt. Mein Mädchenname, unter dem mich einige Groß-Bieberauer bestimmt noch kennen, ist „Fischer“.

Geboren wurde ich 1964 in Darmstadt. Ich lebe von meinem Mann Jochen getrennt, wir haben zwei erwachsene Töchter, Svenja und Nadine. Svenja arbeitet als Krankenschwester, Nadine studiert Jura und Betriebswirtschaft.

Meine Verbindung zu Groß-Bieberau

Zurzeit wohne ich in Bensheim-Auerbach, aber den schönsten und aufregendsten Teil meiner Jugend habe ich hier in Groß-Bieberau verbracht. Ich habe, wie kann es auch anders sein, Handball bei der TSG gespielt. Sehr gerne denke ich auch an meine Konfirmandenzeit mit Pfarrer Mencke zurück. Meine Eltern wohnten über viele Jahrzehnte bis zu ihrem Umzug zu meiner Schwester nach Bayern vor ein paar Jahren in der Pestalozzistraße.

Der Kontakt zu meinen Klassenkameraden aus dem gymnasialen Zweig der Albert-Einstein-Schule besteht immer noch und damit verbunden sind auch regelmäßige Besuche in meiner Heimatstadt Groß-Bieberau. So haben wir auch in diesem Jahr wieder ein Jubiläum gefeiert und einen tollen Abend gemeinsam verbracht. Sehr viele schöne Jugenderinnerungen führen dazu, dass ich mich immer noch sehr verbunden mit Groß-Bieberau fühle."

In meiner Freizeit ist mir der Kontakt zu meiner Familie und zu meinen beiden Patenkindern und den übrigen Neffen und Nichten sehr wichtig. Mein drittes Patenkind, für das ich mich auch verantwortlich fühle, kenne ich leider nicht persönlich. Sitilia lebt auf Nias, einer Insel westlich von Sumatra."

Wenn immer möglich, treibe ich Sport. Im Winter auf dem Crosstrainer, im Sommer lieber in der Natur, beim Wandern oder auch auf dem Fahrrad. Auch einen Abend mit Freunden und guten Gesprächen genieße ich sehr. Ich mag Tier und vermisse meinen Hund Bobby, einen lieben, friedlichen Bearded Collie, der im letzten Jahr im Alter von 14 Jahren leider eingeschläfert werden musste, immer noch sehr. 

Außerdem besuche ich auch sehr gerne Konzerte und Theatervorstellungen. Besonders mag ich Kleinkunstbühnen, deshalb bin ich auch Fördermitglied beim HalbNeun Theater in Darmstadt.

Im Jahr 2017 habe ich in meiner damaligen Heimatgemeinde als parteilose Bewerberin für das Bürgermeisteramt in Seeheim-Jugenheim kandidiert. Hier konnte ich trotz einer außerordentlich kurzen Vorbereitungszeit ein sehr gutes Ergebnis erzielen und habe sehr viel positives Feedback erhalten.

Warum kandidiere ich in Goß-Bieberau?

Schon meine erste Wahlstelle im Studium führte mich zur Stadtverwaltung in Groß-Bieberau. Dort hatte ich Gelegenheit, bei Herrn Stetter im Standesamt und bei Frau Reim in der Kämmerei erste Eindrücke einer Kommunalverwaltung zu sammeln. Damals war Herr Seubert Bürgermeister und ich denke gerne an diese Zeit zurück.

Durch das erst kurze Zeit zurückliegende zweite Studium an der Hochschule für Polizei und Verwaltung mit Schwerpunkten im Bereich Personalmanagement, Organisation und Haushalts- und Rechnungswesen sind meine Kenntnisse sehr aktuell und passen inhaltlich sehr gut zu den Anforderungen an eine moderne Verwaltung. Dies ist wichtig, um Groß-Bieberau zukunftsorientiert aufzustellen, denn genau das möchte ich umsetzen. Die praktische Erfahrung ist wichtig, um mit dem rechten Augenmaß die notwendigen Veränderungen anzugehen.

Die Freude, die Kompetenz und die Kraft, mich immer wieder neuen Herausforderungen zu stellen und diese auch zu bewältigen, lässt sich meinem bisherigen persönlichen und beruflichen Werdegang entnehmen. Jetzt möchte ich meine Fähigkeiten und meine ganze Energie für Sie einsetzen, damit wir in Groß-Bieberau die Zukunft positiv gestalten.

Deshalb habe ich mich sehr über erste Gesprächsanfragen der Freien Wählergemeinschaft gefreut, zumal ich einige Mandatsträger und Mitglieder der FWG aus meiner Groß-Bieberauer Zeit noch kannte. Der Verlauf dieser Gespräche, die Menschen, die ich dort traf und die Orientierung an der „Sache“ zum Wohl aller, haben mich schnell überzeugt, dass ich in meiner Heimatgemeinde Ihnen allen mit ganzer Kraft als Bürgermeisterin zur Verfügung stehen möchte.

Für mich ist dies ein Herzenswunsch.

Ausbildung und Beruf

Nach meinem Abitur in Darmstadt schloss ich mein erstes Studium der Verwaltungswirtschaft mit dem Abschluss einer Diplom-Verwaltungswirtin ab.

Seit 1985 bin ich als Beamtin im Regierungspräsidium Darmstadt für unterschiedliche Aufgabenbereiche verantwortlich. Diese reichten u.a. von der Entscheidung in Einbürgerungsverfahren, über die Vorbereitung und Durchführung von Abschiebungen, einschließlich der Stellung von Haft- und Eilanträgen. Entscheidungen in den verwaltungsrechtlich und auch betriebswirtschaftlich umfangreichen Prüfverfahren zur Anerkennung von Schuldnerberatungsstellen gehören hierbei genauso zu meinem beruflichen Hintergrund, wie die Verfolgung und Ahndung von Ordnungswidrigkeiten sowie die Berufung in bedeutsame Arbeitsgruppen wie z.B. Arbeitsgruppe Kommunalisierung von Fördermitteln im Hessischen Ministerium für Soziales und Migration zur Unterstützung des Beirats Kommunalisierung sozialer Hilfen und die Mitarbeit in der Bund-Länder Arbeitsgruppe für den Bereich unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge.

Neben meiner beruflichen Tätigkeit studierte ich in den Jahren 2012 bis 2015 an der Hessischen Hochschule für Polizei und Verwaltung in Wiesbaden im Studiengang Public Management mit den Schwerpunkten Controlling, Personalmanagement, Innovationsmanagement und Kunden-orientierung. Abgeschlossen habe ich hier mit dem Master of Public Management.

Aktuell bin ich Teamleiterin im Bereich Soziales, Integration, Flüchtlinge und hessenweit für die Personalkostenerstattung an alle hessischen Jugendämter und die Verteilung und Zuweisung aller unbegleiteter minderjähriger und jüdischen Zuwanderer verantwortlich. Außerdem bin ich für Grundsatzangelegenheiten der Schuldnerberatungsstellen im Regierungsbezirk Darmstadt zuständig. Hierbei geht es um die Anerkennung von Schuldnerberatungsstellen und auch um die Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten bei unseriöser Beratung. Schließlich bin ich noch fachliche Ansprechpartnerin für den Bereich von DigitAH (Digitales Asylverfahren Hessen) für den Bereich meiner unbegleiteten minderjährigen Ausländer.

Eine wichtige berufliche Station

war die Berufung in die Projektgruppe Flüchtlinge während der Flüchtlingskrise im Jahr 2015. Hier übernahm ich die Verantwortung für den Aufbau und Betrieb der Standorte Babenhausen und Bad König. Der Standort Babenhausen war ursprünglich für 1500 Menschen vorgesehen. In dieser Großunterkunft waren zu Spitzenzeiten über 1000 Menschen untergebracht. Die Herausforderung lag hier unter anderem in der umfassenden Zuständigkeit für alle anfallenden Fragen. In diesem Zusammenhang war ich, um nur einige Punkte zu benennen, verantwortlich für bauliche Fragen ebenso, wie für die Themen Sicherheit, Unterbringung und Versorgung der Menschen. Die Tätigkeit umfasste auch den Einsatz und die Kontrolle der beauftragten Dienstleister vor Ort (Catering, Verwaltung, Organisation, Medical Service) und die Zusammenarbeit mit der Kommune.

Zukunftsfähigkeit der Verwaltung

In den vergangenen fünf Jahren habe ich mich sehr intensiv mit Fragen zur Zukunftsfähigkeit der Verwaltung auseinandergesetzt. Gegenstand der wissenschaftlichen Fragestellungen waren hier u.a. das Personalmanagement hessischer Kommunen und Aspekte der Führung im Zusammenhang mit der Zukunftsfähigkeit der Verwaltung. Zuletzt habe ich in 2016/Anfang 2017 an einem Forschungsauftrag des Hessischen Ministerium des Innern zum Thema Prozessmanagement in hessischen Kommunen mitgearbeitet.

Nun sind Sie gefragt!

Sie wissen nun schon wer ich bin und warum ich als Bürgermeisterkandidatin für Groß-Bieberau antrete. Jetzt möchte ich von Ihnen gerne wissen: Was muss in Groß-Bieberau angepackt werden? Was läuft gut?

Ich möchte Sie einladen, lernen Sie mich kennen, sprechen Sie mich gerne an!
Wo und wann Sie mich treffen können, erfahren Sie in Kürze über die Homepage der FWG.
Gerne können wir uns auch zu einem persönlichen Gespräch verabreden.

Ihre Anja Dorothea Vogt

 

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